Das Projekt wird gefördert. Das ist wunderbar. Ich weiß nur nicht, ob du unser kleines Chaos zwecks Trägerschaft mitbekommen hast. Ursprünglich sollte das Projekt per Direktvergabe an den Brunnenviertel e.V. gehen, allerdings hat sich der Verein kurzfristig zurückgezogen. Nun sind wir gerade dabei selbst einen Verein zu gründen. Der Antrag liegt beim Amtsgericht schon vor. Allerdings ist das mit der Direktvergabe nun nicht mehr möglich, und wir bewerben uns im offenen Wettbewerb auf das Projekt. So oder so, die Förderung ist sicher.
Erfahrungen: Für uns wichtige Erkenntnisse: Die Kommunikation mit dem Amt ist nicht leicht. Das klingt vielleicht logisch, ist aber zwecks resilientem Umgang mit dem Thema sehr wertvoll schon vorab zu wissen. Dazu gehört auch das Wissen, dass die sachbearbeitende Person mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Ahnung hat wer man ist, welche finanziellen Mittel man hat, welche Zwangspunkte für einen wichtig sind. Anders herum
genauso: Wir wussten überhaupt nicht um die Zwangspunkte des*der Sachbearbeitenden. Diese Kommunikationskluft gilt es irgendmöglich aufzulösen, sodass man gemeinsam und miteinander arbeiten kann. Leichter gesagt, als getan. Mein Prof. meinte, es bräuchte eine Person mit entsprechendem juristischen Wissen an der Seite, die einen besser durch die Gesetzeslage helfen kann. Wir haben es irgendwie auch ohne geschafft, aber ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen und Bereitschaft des Erarbeitens und Verstehen wollens benötigt es. Diese Erkenntnisse betreffen nun uns, da wir auf Straßenland gärtnern – aber genau das wird hoffentlich in Zukunft öfter vorkommen.