(Mail)
Am 26. März startet düsselgrün e.V. in die Saison 2023. Seit diesem Jahr ist der Gemeinschaftsgarten offiziell ein eingetragener Verein.
Bisher war das Projekt als Untergruppe beim Niemandsland e.V. in Oberbilk angesiedelt. Einstimmig gewählt als gleichberechtigte Vorstandsvorsitzende wurden bei der Gründungsversammlung Jutta Kotzerke und Hannah Monderkamp.
Der Schritt zur Selbstständigkeit als eigener Verein war für düsselgrün vor allem mit Blick auf die Zukunft wichtig, etwa um den Gemeinschaftsgarten besser auf Veränderungen durch den Klimawandel einzustellen.
2012 räumte eine kleine Gruppe Menschen eine Brache in der Haifastraße auf und gärtnerte dort in mobilen Hochbeeten. Wegen Bebauungsplänen am alten Standort fand sich in Zusammenarbeit mit der Stadt ein neues Grundstück. Seitdem gärtnert düsselgrün im WGZ-Park, hinter dem Hauptbahnhof zwischen Kölner und Velberter Straße.
Die Gruppe will mit dem urbanen Gärtnern altes Wissen wieder erlernen und teilen, Aufmerksamkeit schaffen für regionale und saisonale Produktion von Gemüse und über Fragen von Nachhaltigkeit, Ökologie und Gemeinschaft nachdenken.
Die düsselgrünen sind keine Gartenprofis: Sie lernen im Prozess von- und miteinander. Wer bei ihnen mitmacht, tut dies eigenverantwortlich. Der Garten soll ein Ort des Zusammenkommens und des Verweilens sein.