Nürnberg: Kollekt Jardin verbessert Regenwasserversorgung

(Antrag, Antworten)

Unser Solarsystem (12V) besteht bereits im Kollekt Jardin e.V., ist jedoch sehr schwach ausgestattet
und mit einer kaum leistungsfähigen Batterie versehen. In Kooperation mit dem Projekt „1000 Tanks
für Nürnberg“ von der Essbaren Stadt und dem Gartennetzwerk Nürnberg, möchten wir ein
effizientes Bewässerungssystem mit Stromspeicher und Filteranlage bauen, welches es ermöglicht
das Regenwasser in einem Nutzund Bewässerungskreislauf mehrfach zu verwerten.

Das Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Systems, welches die Nutzung und die Verteilung von
gesammeltem Regenwasser ermöglicht. Außerdem die Wiederverwendung von Regenwasser und
eine Schaffung von nachhaltigen Kreisläufen miteinem hohen Nachahmungswert. Die
Verschwendung der wertvollen Ressource Regenwasser soll vermieden werden und dessen Erhalt
durch eine effiziente Nutzung gefördert werden.

Das Projekt „1000 Tanks für Nürnberg“ ist eine Kooperation zwischen der Essbaren Stadt, dem
Gartennetzwerk Nürnberg und damit allen urbanen Gärten der Stadt. Erreicht werden sollen
Bürger*Innen, die sich für die Wasserthematik interessieren und eine Notwendigkeit für die
Schaffung solcher Systeme sehen. Somit entsteht ein großangelegter Wissenstransfer über alle
Kanäle, die uns zur Verfügung stehen.

Was genau wollt ihrhier bauen aus dem Holz bauen und wo soll dieser Bau dann stehen oder integriert werden? Welches
Solarsystem wäre das? Wie viel Meter Tropfschläuche plant ihr? Was entsteht noch im Rahmen von „100 Tanks für
Nürnberg“ und wo wird das dokumentiert?

Damit wirein Gefälle von den Tanks zu den Beeten erreichen, werden die Tanks übereinanderunderhöhtauf einem
Holzgerüstaufgestellt,sodassnach unten hinein Druckentsteht und wirmit möglichst wenig Stromverbrauch das Wasserso
weit wie möglichbefördernkönnen.Diese zwei Haupttanks können das Wasser dann in einen Dritten (direkt bei den Beeten
gelegenen) IBCTank leiten. Die zwei Haupttanks werden an einer der Ecken der Dachterrasse (vorne links) integriert sein,
sodass sie einendoppeltenNutzen haben (Wasserspeicher, Dachstütze). Natürlich werden wir auch eine Solarpumpe
einbauen, welche jedoch nur bei zu niedrigem Wasserstandzur Beförderungeingesetzt werden soll.Zwischen den

Haupttanks und dem Dritten Tank bei den Beeten wird noch ein Fass integriert, welches einen selbstgebauten Filter aus Kies,
Sand und Aktivkohle besitzt, um das Brauchwasser aus der Küche wieder in den Kreislauf einzubringen. Der Dritte Tank ist
dann mit den Tropfrohrenund einer Pumpe verbunden, sodass von dort aus per Knopfdruck die gesamte Fläche(unterirdisch)
bewässert werden kann.Für ein bestimmtes Solarsystem haben wir uns noch nicht entschieden, da unser Elektriker das alles
selbst bestellt und dieTeile meistens aus China kommen.Sicher ist jedoch, dass die Batterie etwa 1.500,€ und vier
Solarmodule rund 500,€ kosten werden. Unsere Beetfläche beträgt ca. 80 m² und pro m² Fläche benötigt man ca. 3 Meter
Schlauch. Daher kommen wir auf etwa 240 Meter Tropfrohr.
Im Rahmen von 1000 Tanks für Nürnberg entsteht momentan sehr vielUnterschiedlichesmit unterschiedlichen
Zielsetzungen. Viele der Gemeinschaftsgärten haben sich bestimmte ZieleimRahmen des Projektsgegeben (Speicherung
von Wasser, Bewässerung, Forschung,Zugangzu Wasser) undarbeiten Konzepte aus, wie diese Ziele realisiert werden
können. Es wird im Bereich der Forschungbeispielsweiseauch mitder TH Nürnbergzusammengearbeitet, um
wissenschaftliche Daten zu sammeln.Die Dokumentation des Projekts läuft über das Management Tool SLACK.