(Bericht)
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Auf einem weiteren Grundstück, das bisher nur konventionelle beackert wurde, konnten wir dieses Jahr mit einem weiteren kleinen Wald beginnen. Dort pflanzten wir etwa 35 Bäume. Wir nennen ihn „Patenwald“, weil wir Menschen auffordern, dort als Paten Bäume zu pflanzen und auch zu pflegen. Zum Beispiel wollen viele für neugeborene Kinder einen Baum spenden oder als Hochzeitsgeschenk oder… Damit möchten wir auch ein Stück Land dem konventionellen Anbau entziehen und einen Erholungsort schaffen. Wenn die Bäume größer werden, kann dieser kleine Wald zu einem Baumwandel anregen und die Paten können selbst ernten. Die bisherigen Anpflanzungen sind sowohl Obstbäume als auch Nadelbäume und einige kleine Tännchen, die vielleicht später mal zu Weihnachtsbäumen werden können. Eine kleine Hütte auf dem Nachbargrundstück, ehemals ein Pferdestall, wurde vom Verein dazu gepachtet und dient uns als Unterstellmöglichkeit für Gartengeräte. Die Hütte wollen wir noch aufrüsten. Auf diesem kleinen Teilprojekt hatten wir größere Schwierigkeiten mit der Bewässerung in dem extrem trockenen Sommer, so haben nicht alle Bäume überlebt, aber die meisten. Außerdem haben sich in dem wenig begangenen Gelände Feldhasen niedergelassen, denen die Rinde der Bäume sehr gut schmeckte. Jetzt sind die Bäume aber alle mit Drahthosen geschützt.