Treffen mit der Ehrenamtskoordinatorin Danai Tsitomenea in der Gemeinschaftsunterkunft Alfred-Randt-Strasse 19
(Garten der Hoffnung). Nach dem längeren Gespräch mit Petra Strachovsky, die sehr traurig über die Entwicklung war, bin ich heute dort gewesen. Der neue Betreiber ist das Rote Kreuz, es leben einheitlich Familien aus der Ukraine dort (derzeit über 300 Menschen), alle anderen (vorherigen) Bewohner*innen sind umgesiedelt worden. Danai hört Ende des Monats auf, es gibt noch keine Nachfolge für sie. Ich habe Haitham kennen gelernt, ein ehemaliger Bewohner, der nun als Kinderbetreuuer dort arbeitet, aber auch den Garten mit verwaltet / sich um ihn kümmert und mit den Bewohner*innen zusammen die Beete bewirtschaftet. Petra kennt ihn gut.
Laut Danai findet das Begegnungscafé mit der Nachbarschaft noch statt, für den Garten gibt es grosses Interesse der Bewohner*innen und es kämen auch Ehrenamtliche rein. Sie meinte, es habe Meinungsverschiedenheiten gegeben mit Petra. Und dass die Tatsache, dass nur Menschen aus der Ukraine jetzt in der Unterkunft leben würden, habe das Interesse des ursprünglich gedachten Interkulturellen Garten etwas verändert. Ich bin noch mal zum Zoom mit Haitham verabredet. Er selber hat auch eine Parzelle in dem Wuhleheide GemeinschaftsGarten und kennt alle dort. Mir schien seine Anwesenheit und sein Wissen sehr wertvoll für die Bewohnenden und den Garten der Hoffnung zu sein.
(Auf der von Petra verwalteten Webseite steht zu dem Wandel des Gartens: Die interkulturelle Nachbarschaftsinitiative
„Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal“ (Laufzeit 2015 – 2022) ist abgeschlossen und beendet.
Der Grund: nach dem im April 2021 erfolgten Wechsel des Heimbetreibers war der bislang stets nachbarschaftsoffene und kooperative Charakter des Hoffnungsgarten-Projekts immer weniger gewährleistet. Eine bedauerliche Entwicklung, die im übrigen nicht nur das Gartenprojekt betrifft.
Aber: Beete und Anbauflächen stehen den Bewohner*innen der Unterkunft auch weiterhin zur Verfügung. Organisation und Steuerung konnten in die vertrauensvollen Hände gartenbegeisterter Mitarbeiter*innen des hauptamtlichen Service-Teams übergeben werden.“