(Gu aus google alerts vom 9.5.)
Am Kranhaus neben den Knechtschen Hallen in Elmshorn gärtnern Städter gemeinsam und beleben eine Brache. „In Konservendosen wachst Bärlauch, aus Industriepaletten entstehen Beete für Salatköpfe, aus einem mit Erde gefüllten Leinensack sprießen Erdbeeren. Liegestühle und Treckerreifen auf aufgeschüttetem feinen Sand sorgen für Beachclub-Flair. Nicht nur die Radieschen, die hinter dem Kranhaus ausgesät wurden, zeigen erste grüne Triebe. Auch die Idee, in der Industriebrache an den Knechtschen Hallen in Elmshorn ein kulturelles Zentrum entstehen zu lassen, wächst. Bereits jetzt sorgen Freizeitgärtner dafür, dass in Elmshorn am neuen Planungsgebiet Vormstegen aus einer seit Jahren ungenutzten Fläche eine kleine Oase wird. Dabei wird vor allem recycelt und improvisiert. […] Zum Auftakt vor zwei Wochen erschienen 200 Schaulustige. Am darauffolgenden Wochenende war es ruhiger. „Aber zehn bis zwölf Leute sind immer hier und packen mit an“, sagt Noack.[…]Vorbild für das Projekt ist Andernach, eine kleine Stadt am Rhein.[…]Das Industriemuseum und der Freundeskreis Knechtsche Hallen kooperieren bei dem Gartenprojekt. Schon in der Frauengeschichtswerkstatt im Industriemuseum, der Christiane Wehrmann angehört, wurde ein gemeinschaftliches Gartenprojekt angeregt. Die Ernte wird an jedem ersten Mittwoch im Monat bis September von 11.30 Uhr an in der Hofküche des Museums gemeinsam verarbeitet und verzehrt.“
Quelle: http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article127792159/Radieschen-im-Industriegebiet.html