Impulse für die Nachbarschaftsgärten Leipzig

(Gu, Tel, 21.5.)
Frauke Hehl hat auf unsere Vermittlung hin die Nachbarschaftsgärten Leipzig mit anderen zusammen beraten.
Der Kontext: “ […]Es gibt unter den Gärtnerinnen ein neues Bewusstsein für die Wichtigkeit der Flächen und auch den Willen darum zu kämpfen.
Und die Stadt Leipzig kommt in den Zugzwang sich zu Zwischennutzung zu positionieren.
Das ASW ist bereit mit uns mitzugehen und hat sich angeboten als Vermittler zwischen uns und den Eigentümern aufzutreten. Das betrifft im Moment vor allem die Schweizer Immobilien AG. Erste Schritte sind eingeleitet und bald wird ein Vertreter der Schweizer kommen und eine Ortsbegehung machen. Dabei können wir dann endlich mal von Angesicht zu Angesicht über diese grüne Oase sprechen.
Der Verein hat sich aber dagegen entschieden selber zu kaufen. Was wir uns vorstellen können ist eine Pacht. Wir glauben das Eigentum Hierarchien aufmachen würde, die hier nicht her passen. Wir sind jetzt auf der Suche nach einem tragfähigen Konzept für die Verstetigung. Das könnte sein, dass eine Stiftung kauft und wir pachten, oder auch eine politische Entscheidung der Stadt Leipzig.
Wir wollen uns im Mai zusammensetzen und ein solches Konzept ausarbeiten.“
Frauke berichtet, dass es (mit den Methoden World Café und fish-bowl Diskussion) um ein brainstorming ging, was man jetzt machen kann. Die Anregungen, die gegeben wurden, gingen in Richtung: nicht nur die Fläche als ganzes denken, anteilig denken, mit den Teilen, die nicht dem Investor gehören mit Teilchen, die noch zu erwerben sind, die „Investorenfläche“ „zerschneiden“, „kleiner und dadurch unattraktiver machen“. Außerdem ging es auch um Möglichkeiten, wie man, wenn die Fläche selber erworben werden soll, die dafür notwenigen Kredite wieder refinanzieren könnte. Rosa Rose hatte z.B. überlegt, ob es eine Tiefgarage drunter geben könnte (nur um mal ein Beispiel zu haben, was so eine Investition refinanzieren könnte aus ihrer Sicht).
Bei der Veranstaltung, die von 2 externen Moderatorinnen geleitet wurde, waren Unterstützer aus Politik und Verwaltung dabei. Insgesamt waren sie ca. 30 Leute.