(Gu aus alerts vom 26.6.)
INGELHEIM – Der Nachbarschaftsgarten am Mehrgenerationenhaus (MGH) ist um ein weiteres Element reicher: Damit auch Rollstuhlfahrer dort bequem Kräuter, Salat und Gemüse ziehen können, wurde ein unterfahrbares Hochbeet installiert. Gebaut hat das Beet mit vier Plätzen Klaus Görisch, Maschinenbauer im Ruhestand und ehrenamtlicher MGH-Mitarbeiter.
Weitere Entwicklung des Projekts (vor ca. 1 Jahr gestartet): Seither hat sich auf dem Areal eine ganze Menge getan: Überall wachsen essbare Pflanzen in die Höhe. Frische Kräuter, knackige Möhren, Kohlrabi, Rucola, Rhabarber oder Zwiebeln gedeihen hier prächtig. Gut angegangen ist auch die Weinrebe, die Jungen und Mädchen aus dem angrenzenden Kindergemeinschaftshaus gepflanzt haben. Die Kinder kümmern sich nicht nur um das Wachstum ihrer Rebe, sondern bewirtschaften mehrere kleine Beete mit Kräutern, Gemüse und Beeren. Neu im Nachbarschaftsgarten ist eine Totholzhecke, bei deren Anlage eine Gruppe von Schülern der Montessorischule mitgeholfen hat. […]
Ein weiteres Projekt, das bei der Gartengruppe auf dem Zettel steht, ist der Aufbau von „Pilotstationen“ im Stadtgebiet. Gemeint sind kleine Bürgergärten auf öffentlichem Gelände, die den Gedanken der „Essbaren Stadt“ in die Fläche tragen. Bewirtschaftet werden sollen die grünen Parzellen von Anwohnern aus dem Quartier. Die Gartengruppe ihrerseits leistet Starthilfe beim Aufbau der Pilotstationen.