(Gu aus alerts, 26.3.)
Im Gemeinschaftsgarten [beim Fellbacher Bahnhof in Fellbach], den engagierte Bürger auf einem Teil der Brachfläche beim Bahnhof anlegen wollen, wird es ein Jahr lang blühen und grünen. Dann kommt dort Wohnbebauung hin. Doch die ehrenamtliche Projektgruppe „Fellbacher Beete“ ist voller Enthusiasmus und will für kurze Zeit eine Oase in der Stadt schaffen, die als interkulturelle und generationsübergreifende Begegnungsstätte und Plattform für Veranstaltungen dient, auch während der Weltwoche im September.Die erste „Gartenwerkstatt“ mit interessierten Gärtnern für das „Zauberbeet“ fand am Montag im Henri-Dunant-Saal der Stadtwerke statt. Zur Info-Veranstaltung kamen auch Anlieger, die wissen wollten, was vor ihrer Haustür passiert. Ein Mann aus der Theodor-Heuss-Straße meldete Bedenken an, weil im Boden Altlasten seien. […]Marion Maiwald vom städtischen Baurechtsamt versicherte, dass an der östlichen Stelle, an der das Gartenprojekt geplant ist, keine Verunreinigungen seien. Zudem sei nicht geplant, in den Boden zu gehen, sondern Hochbeete auf Paletten anzulegen, sagte Birgit Läpple-Held von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement. Das Projekt des Container-Gartens auf Zeit, eines kollektiv betriebenen Gemeinschaftsgartens, bringe „Guerilla-Gardening in die durchgestylte Stadt“. […] Auf den rund 360 Quadratmetern, die die Stadt kostenlos zur Verfügung stellt, sollen kleine Hochbeete entstehen, die kostenlos gepachtet und nach Belieben bepflanzt und gestaltet werden können. Dazu gibt es einen Gemeinschaftsteil, eine Fläche für Workshops und einen Bereich, der frei zur Gestaltung ist. „Und das Schöne ist, das Wasser bekommen wir von den Stadtwerken geschenkt“, sagte Tobias Biehle.