(Gu aus Antrag und Mails, 28.4.)
Aus einem ESF-Qualifizierungskurs ist eine Initiative für den Aufbau und die Begleitung eines Gartenprojekts auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft (zunächst Lichtenberg, inzwischen Spandau, da da mehr Platz und eine engagierte Heimleitung [die gab es wohl aber auch in Lichtenberg]; Erstaufnahme, d.h. die Flüchtlinge bleiben im Schnitt nur 3 Monate dort) entstanden.
„Auf Empfehlung der Heimleitung in Herzberge haben wir Kontakt mit der Erstaufnahmeeinrichtung der AWO Refugium am Askaniaring Spandau
aufgenommen. Auch hier besteht großes Interesse an einem ökologischen Gemeinschaftsgarten und die Voraussetzungen für die Gestaltung eines Gartens sind auf Grund der
größeren vorhandenen Fläche, dem offenen Zugang zur Nachbarschaft noch viel besser. Hinzu kommt, dass die kleine Fläche in Herzberge noch durch einen notwendigen
Zugang für den Feuerwehr-Fluchtweg begrent wird. Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, mit unserem Projekt in Spandau zu starten.
Träger der Unterkunft für die Flüchtlinge ist die AWO Refugium. Es ist eine Erstaufnahmeeinrichtung und die Flüchtlinge wohnen durchschnittlich 3 Monate in diesem Heim. Einige sind auch länger dort.
2. Von den Sozialarbeitern wird eine Gruppe von ca. 20 Flüchtlingen geschätzt, die mitmachen würden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Heimleitung, den Sozialarbeitern
und dem Hausmeister kommuniziert, die sich sehr begeistert gezeigt haben und das Projekt absolut unterstützen und auch den Heimbewohnern vermitteln.
3. Das Projekt wird von einer Gruppe von 4-6 Personen getragen, die weitere Helfer und Unterstützer im Hintergrund haben. Ausgangspunkt war die Projektarbeit innerhalb der ESF-Weiterbildung im Umwelt-Natur- und Klimaschutz und das sich anschließende Praktikum. Verantwortlicher Träger ist der Ubb e.V. Die Gruppe trifft sich regelmäßig
mindestens einmal wöchentlich zur Planung und Abstimmung im Vorfeld beim Ubb e.V. bzw. im Flüchtlingswohnheim.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern, insbesondere der Sozialarbeiterin Frau Klinger, der Heimleitung und dem Hausmeister der Einrichtung
organisiert. Die Arbeit erfolgt auf der Basis eines ehrenamlichen Engagements mit der Unterstützung von Freiwilligen.
4. Kontakte zu anderen ähnlichen Projekten bestehen u.a. zu den Prinzessinnengärten, dem Projekt Süd-Ost-Europagärten, Weltacker Spandau und in der nächsten Woche ist ein
Besuch im Interkulturellen Garten in der Liebenwalder Str. geplant. Unterstützung haben wir auch von Seiten des Referats der Integrationsbeauftragten des Senats gefunden. Frau Pohl von der Öffentlichkeitsarbeit eröffnete und die Möglichkeit, in Ihrem Newsletter auf unser Projekt aufmerksam zu machen.
Gern nehmen wir auch Ihr Angebot entgegen, weitere Kontakte zu vermitteln.
5. Es ist geplant, die Arbeit auch über den Praktikumszeitraum hinaus fortzusetzten. Die Mitglieder der Projekt-Gruppe sind hoch motiviert und haben angeboten an den
Wochenenden weiter zu arbeiten. Möglichkeiten werden auch im Rahmen des BFD und von Beschäftigungsprogrammen gesehen, in denen der Ubb e.V erfahren ist. „