(GU, alerts, 10.5.)
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Dass das Interesse an innerstädtischen Gartenflächen wächst, merkt Monika Borodko-Schmidt vom Gartenamt Freiburg an den Anfragen, die bei ihr eintreffen: „Das sind entweder Einzelpersonen, die sich erkundigen, wo sie mitgärtnern können oder aber eine Gruppe von Leuten, die gemeinsam eine neue Fläche bewirtschaften wollen.“ Grundsätzlich sei die Stadt offen für solche Vorschläge, die infrage kommenden Flächen würden dann schnell auf ihre Besitzverhältnisse und Gartentauglichkeit geprüft.
Ein gutes Dutzend urbane Gärten gibt es mittlerweile in Freiburg, im Rieselfeld beim Kepler-Gymnasium wird ebenso gegärtnert wie in der Wiehre in der Prinz-Eugen-Straße oder im Waldgarten am Deichleweiher. Humus, Obstbäume und ähnliche Anschaffungen organisiert das Gartenamt, fürs Anbauen, Pflegen und Ernten sind die Hobbygärtner zuständig. „Wir reden auch nicht rein, ob Blumen, Karotten oder Kiwis gepflanzt werden“, versichert Borodko-Schmidt.
http://www.badische-zeitung.de/haus-garten-2/so-funktioniert-urban-gardening-in-freiburg–104623917.html