Hochbeete in Wittenberg werden noch nicht angenommen

(Gu, Tel, 19.5.)
Für die von SPD und Internationalen Bund gebauten Hochbeete in Lutherstadt Wittenberg hat sich noch keine GärtnerInnengruppe gefunden. Es gibt wohl vereinzelt Leute, die gesagt haben, dass sie mal beim Gießen helfen. Die SPD sieht die Beete als Möglichkeit, den Bedarf an gemeinschaftlichen Gärtnern herauszufinden und auch zu fördern. Sie denken auch an eine Kartierung möglicher Flächen. Die Fläche mit den Hochbeeten ist in einer Nachbarschaft, die als sozialer Brennpunkt gilt und in der viele eher ältere Menschen leben. Es gab ettliche Stimmen, die Vandalismus gefürchtet haben. Doch auch vier Wochen nach Eröffnung hat sich diese Befürchtung nicht erfüllt. Die SPD versucht durch Schilder die Leute zum Mitmachen zu aktivieren. Durch die Aktion haben sich 5 Frauen bei der SPD gemeldet, die auf einer innerstädtischen Grünfläche (mit Zaun umgeben, abgeschlossen) gärtnern wollen und sich perspektivisch auch vorstellen können, mal einen Tag der offenen Tür für weitere Interessierte zu machen. Für diese Nutzung sucht die SPD nun Infos zu Verträgen etc.