top-down Projekt in Willich

(Gu aus RSS; 26.5.)

Paten für den neuen Bürgergarten gesucht

Noch sieht es eher nach Brachland und in Sachen Vegetation eher überschaubar üppig aus. Aber das soll sich bald ändern: Ein Bürgergarten soll nach Vorstellung von Projektplanerin Sybille Jebavy-Kara und Projektbetreuerin Christa Schneider (beide vom Geschäftsbereich Stadtplanung) im Schatten der Orangerie im Schlosspark Neersen entstehen.

Durch die Aufgabe der gastronomischen Nutzung der Orangerie im Sommer ergab sich die Chance, das Gelände um das alte Gewächshaus anders als bisher zu nutzen. Man plante, der Umweltausschuss stimmte zu, und in der Grundidee geht es jetzt darum, ein Zeichen zum Trend „Urban Gardening“ zu setzen: „Gesunde Ernährung und Selbstversorgung, Mitgestalten, Gemeinschaftsgärtnern mit Kommunikation, Artenvielfalt und Kennenlernen alter Sorten, umweltschonende Nahrungsmittelproduktion mit kurzen Transportwegen, Naturerlebnis mit allen Sinnen auch schmecken – all das gehört dazu“, so Jebavy-Kara.

Also begab man sich an die Rodungen des arg zugewachsenen Areals, holte massives Wurzelwerk aus dem Boden, brachte neuen Boden auf, stellte am Rand schon mal Obstbäumchen und kleine Beerensträucher auf, legte einen Mulchweg an – und jetzt hat der Bürger das Wort. In diesem Jahr soll mit Hilfe von freiwilligen Paten begonnen werden, Beete anzulegen. Noch ist vieles offen, was Gestaltung und Anpflanzungen angeht, noch kann man sich auch mit Ideen einbringen. „Grob ist bislang angedacht“, so Christa Schneider, „Gemüse-, Kräuter- und Beerensträucherbeete sowie eine kleine Obstwiese anzulegen. Aber da sind wir grundsätzlich auch offen für Vorschläge.“

Gärtnerisches Vorwissen ist nicht Bedingung, nur Spaß an der gemeinsamen Gartenarbeit. Auch Sponsoren, die Pflanzen oder eine kleine Ruhebank zur Verfügung stellen könnten, sind willkommen