(Gu aus alerts, 25.7.)
[…] Aus ganz Bonn kämen rund 150 Menschen aller Alters- und Gesellschaftsgruppen, um für einen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr gemeinsam ihre Kisten zu bauen, zu bepflanzen, zu gießen und zu ernten, „Gärtnerei von A bis Z“, nennt die Organisatorin das. Die meisten Mitglieder tun sich in kleinen Gruppen zusammen, um die Anforderungen der Pflanzen mit den persönlichen Terminen koordinieren zu können. […] Und das Projekt ist längst weit mehr als ein Garten. Durch die Ideen von immer mehr Mitgliedern sind ständig neue Aktivitäten entstanden. Beispielsweise findet jeden dritten Samstag im Monat in den Räumen der Kaserne ein „Repair-Café“ statt, wo Heimwerker und Näherinnen kaputten Elektrogeräten, Fahrrädern und Kleidung zu neuem Glanz verhelfen. Außerdem gibt es regelmäßig ein gemeinschaftliches Kochen und Essen mit Mitgliedern und Menschen aus der Nachbarschaft. So werde die Gartenanlage hinter den eisernen Zäunen mehr und mehr zum „Dorfplatz für die Südstadt“, erklärt Wissmann. Zu den Öffnungszeiten ist der Platz für jeden offen, und das wird fleißig genutzt.[…] Seit 2013 verhandelt die Stadt Bonn mit dem Bund über den Kauf der insgesamt 25 000 Quadratmeter. Doch vor einem Verkauf will der Bund von der Stadt Planungen vorgelegt bekommen, was mit den Flächen künftig passieren soll.
http://www.rundschau-online.de/bonn/ermekeilinitiative-in-bonn–stadtgaertnern-in-der-frueheren-kaserne,15185502,31304512.html