(Gu aus alerts, 29.7.)
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Die Parzelle hat die Apoldaer Tafel unter Führung der Diakonie von ihrem seit Jahren genutzten Grund quasi abgegeben, um das junge Projekt namens „Interkultureller Garten“ zu unterstützen. Die finanzielle Grundlage ist das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Katharina Kerner vom Lokalen Aktionsplan Apolda-Weimarer Land koordiniert. Für das Projekt gibt es 2000 Euro. Daraus wird neben dem Material etwa auch die Bezahlung der Dolmetscherin Karima Khemissi gespeist. Die im Garten aktiven Flüchtlinge aus Syrien nämlich sprechen Arabisch, arbeiten aber intensiv an der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse, so Khemissi. Um die Kontaktaufnahme mit den benachbarten Parzellennutzern zu erleichtern, unterstützt sie das Ganze sprachlich. Und auch über den Erwerb der nötigen gärtnerischen Kenntnisse sind die Flüchtlinge dankbar. Neben dem Bund engagieren sich beim Gartenprojekt auch der Verein Ourchild (700 Euro), der Förderkreis für Integration, die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land. Der TA sagte Marion Schneider vom Verein Ourchild, dass man die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und deren gemeinsames Tätigsein sehr gern unterstütze. Die Hilfe sei als Art Anschub zu verstehen. Man hoffe, dass es sich fortsetzt, so Schneider. Tatsächlich sollen auch Mittel für 2016 beim Bund beantragt werden, weiß Katharina Kerner.[…]
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