Düsselgrün zieht um

(Gu, Mail, 24.9.)
Wir haben vor Ort tatkräftige Helfer die uns gegen geringe Entschädigung helfen werden die Beete zu bewegen (Jugendberufshilfe und der Biohof Lammerthof). Die Stadt hat uns eine Fläche weniger als 500 Meter entfernt in einem öffentlichen Park angeboten. Etwa 600qm. Sie bauen uns auf ihre Kosten einen Stacketenzaun. Wir haben den Pachtvertrag (unentgeltlich, auf unbestimmte Zeit, innerhalb 3 Monate kündbar) noch nicht unterzeichnet, da wir noch erreichen wollen, dass uns die Räumpflicht an den angrenzenden Wegen erlassen wird, sowie andere Kleinigkeiten.
Insgesamt muss man sagen, dass „die Stadt“ sehr kooperativ ist und der Einsatz sich gelohnt hat. Der Referent der Umweltdezernentin hat einen Blick auf das Handeln der Verwaltung, denn es ist politisch gewollt und vereinbart, dass urbanes Gärtnern in Düsseldorf gefördert werden soll! Wir waren im Frühjahr im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und das hat in der Tat einiges bewegt. Düsselgrün wird bei der Stadt nun als „Pilotprojekt“ betrachtet. Und die Stelle des „Urban-Garden-Beauftragten“ ist nun nicht mehr mit einer Praktikantin besetzt.
Unser Glück ist, dass der neue OB Fan von düsselgrün ist. So haben wir z.B. am 3./4. eine Einladung zur Delegationsreise der Stadt Düsseldorf nach Chemnitz bekommen und Jutta wird nun mit Politikern und weiteren 30 “ Vertretern der Zivilgesellschaft“ für düsselgrün mitfahren. Da werden wir gerade regelmäßig überrascht.
Da die neue Fläche komplett kahl, doppelt so groß ist und wir leider nicht alle Beete mit umziehen können