(Gu, Tel, 25.9.)
Die Stadt Essen/Grün und Gruga forderte vor einer Weile, dass die Gemeinschaftsgärten einen Verein gründen oder eine andere Rechtsform annehmen. Bisher sind das alles Initiativen, die weder ein eigener Verein sind, noch Teil eines bestehenden Vereins. Es wird innerhalb der Gärten immer wieder kontrovers über das Thema diskutiert (pro: Gelder beantragen, Versicherung, Rahmen – contra: Bürokratie, Zeit, wer soll es machen, sind doch Flächen der Stadt) und auch dieses Mal gab es dazu keine Einigung. Bei einem Treffen mit der Stadt war klar, die Gärten sehen sich nicht in der Lage, der Aufforderung zu folgen. Nun ist es so, dass die GärtnerInnen wohl als ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Stadt angesehen werden können und somit dann wohl die Stadt auch Trägerin ist. Aufbauten wir bei Neuland oder in anderen Gärten gibt es bei den Essenern nicht – und wird es wohl auch nicht geben, denn dafür würde die Stadt wohl nicht die Verantwortung übernehmen.
Außerdem stehen wohl 40 Spielplatzflächen zur verfügung, um Gartenprojekte aufzubauen. Ein Vorbild ist der Haumanngarten.
Ein Hintergrund dafür könnte sein, dass Essen 2017 Grüne Hauptstadt Deutschlands (mehr dazu: http://www.derwesten.de/staedte/essen/die-gruenen-helden-id11106173.html)wird und die Gemeinschaftsgärten ein Baustein dafür sind.