(Gu, Vortrag, 3.12.)
Sie haben 2013 losgelegt und ihren ersten „Speiseraum“ angelegt. auf 16m², jetzt haben sie 5 Speiseräume und vermitteln Palettenbeete an Kitas, Schulen u.ä. Es gibt da wohl eine Firma, die aus alten Paletten nach Auftrag Beete baut und für Kitas und Schulen als Spende. In Kooperation mit der Stadt werden die Beete dann hingefahren, essbare Stadt Minden kommt mit einer Ameise. Die Beetbepflanzung und Pflege ist dann in Eigenverantwortung. Doch im Winter werden die Beete irgendwo unetrgestellt.
Ihre Erfahrungen mit den Speiseräumen zeigen, dass die Leute oft die Pflanzen nicht kennen – auch wenn es sich um Schnittlauch oder Basilikum handelt – und nicht wissen, wann man was erntet. Überhaupt gibt es wohl Hemmungen, was zu ernten. Sobald Leute von der Initiative die Beete pflegen, sind Leute interessiert und die häufigste Frage ist: wann kann ich das denn ernten? Sie haben daher jetzt Schilder, was denen neben dem Namen der Pflanze auch steht, ob die Pflanze Sonne oder Halbschatten braucht, wie viel Wasser sie braucht und ob Blätter und Blüten auch essbar sind. Darunter ist dann noch mit einem Balken sichtbar gemacht, wann geerntet werden kann. Außerdem ist auf jeden Schild ein QR Code, über den man auf der Homepage mehr zu der Pflanze und ihren Verwendungsmöglichkeiten erfahren kann.
Sie machen Veranstaltungen wie Kochaktionen auf dem Markt und Pflazentauschbörsen und haben in Kooperation mit dem BUND Obstbäume gepflanzt.
Es wird in Minden wohl ein Pilgerweg eingerichtet, der auch an einer Kirche vorbei kommt. Da wollen sie einen Klostergarten einrichten und möglicht Produkte aus diesem Garten verkaufen. Sie wollen nun durchrechnen, ob das reichen würde, um eine Stelle zu schaffen, denn ihr Ziel ist es, ein soziales Unternehmen zu werden.