Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

(Gu Mail und Gespräch)

Allgemeine Angaben zum Projekt
Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

Programmgruppe:        Mein Grün

Projektbeschreibung:
Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.