(Gu, alerts)
[…]
Sie [Gruppe] entwarfen einen Grillplatz, planten den Gemüsegarten, und in Gemeinschaft mit anderen Anwohnern, dem Geld und der Hilfe des Betriebsamtes der Stadt Norderstedt und anderen Helfern entstand auf der Wiese schließlich das kleine Idyll. „Jetzt haben die Leute hier einen Treffpunkt. Und die Kinder können im Gärtchen erleben, wie Gemüse und Obst wächst. Mal sehen, was sich daraus entwickelt“, sagt Timpe von Freyberg. Für die Stadt Norderstedt ist das Garten-Projekt in Glashütte das Erste seiner Art auf städtischem Grund. „Wir wollen den öffentlichen Raum mit Leben füllen, das gilt auch für die Grünflächen der Stadt“, sagt Katrin Zacher. Sie ist die Fachbereichsleiterin Natur und Landschaft im Norderstedter Rathaus.
Die Urban-Gardening-Strategie der Stadt ist ein Baustein im Konzept der Stadtentwicklung. Am Donnerstag wurde Norderstedt in den exklusiven Kreis der 20 „Zukunftsstädte“ Deutschlands aufgenommen. In dem Bundeswettbewerb um die besten Konzepte für die nachhaltige Stadtentwicklung bis 2030 hat Norderstedt auch mit dem Gemeinschafts-Gärtnern gepunktet. Glashütte könnte so etwas wie die Blaupause für künftige Projekte werden. Denn es geht hier nicht nur um Erdbeeren, Kartoffeln und die Grillwurst: Es geht um praktizierte Jugendhilfe, Lebensqualität und soziales Miteinander – Kernwerte einer funktionierenden Stadtgemeinschaft.