(Gu, Mail)
Im IkuGa läuft es an sich ganz gut. Inzwischen ist der Garten gut gefüllt und auch vielfältig durchmischt, sowohl in Hinblick auf verschiedene Kulturen, aber auch soziale Hintergründe und den verschiedenen Generationen. Zudem sind auch einige schöne Ideen dazugekommen. In diesem Jahr hat das Thema essbare Stadt und die Außengestaltung mit Sitzbänken und Bepflanzung in den Randbereichen vermehrt Aufmerksamkeit erfahren.
Neben den ökologischen Fragen – Aufwertung des Bodens und Nährstoffe, Krankheiten – tun sich in den letzten Jahren zwei große Projekte auf. Das eine ist die Frage wie wir die Kinder im Stadtteil, welche den Garten gerne nutzen, in einem regelmäßigen Angebot besser einbinden können. Das andere Projekt betrifft die Wasserversorgung, da Regentonnen bei weiten nicht ausreichen bzw. die Dachfläche fehlt und wir entweder überlegen wie wir eine Zisterne mit einem der Häuser verbinden könnten oder ob es möglich und sinnvoll ist einen Brunnen zu bohren.
Letztlich bleibt auch immer die Frage ob wir mit den größeren Projekten oder mehr sozialarbeiterischen Aufgaben nicht einen weiteren Professionalisierungsschritt gehen müssen, da der Garten in der jetzigen Form auf einer niedrigschwelligen und rein ehrenamtlichen Basis steh. Diese schafft es aber nur bedingt größere Projekte und damit verbundene bürokratische und fachliche Aufgaben zu realisieren.