Ausgestaltung der Regelförderung der Internationalen Stadtteilgärten Hannover

(Gu, mail)

Zur aktuellen Situation in „juristischer Reinschrift“:
Der Verein Internationalen StadtteilGärten Hannover e.V. steht seit 2012 im sogenannten Zuwendungsverzeichnis der Landeshauptstadt Hannover.
Durch diese „Institutionelle Förderung“ wurde der Verein aus dem Projektstatus zur Institution erhoben.
Über den Internationalen Ausschuss bekommt der Verein jährlich eine Zuwendung zur Bezahlung einer 50%-Stelle für einen Geschäftsführer und Koordinator.
Das Geld wird uns auf unbestimmte Zeit, auf jährlichen Antrag hin relativ unkompliziert ausgezahlt und ist nicht an weitere Bedingungen geknüpft.
Es hat etwa 4 Anläufe und damit 4 Jahre gebraucht, bis der Rat der Stadt dem Antrag zugestimmt hat.
Die Zuwendungen der Stadt können theoretisch dereinst geändert oder ausgesetzt werden, dies wird aber nur bei groben Verfehlungen angewendet.

Die ISG engagieren sich aber seitdem verstärkt in der praktischen Förderung und Vernetzung der hannoverschen Garteninitiativen und in der Beratung von neuen und bestehenden Garteninitiativen in ganz Niedersachsen und bundesweit. Jedoch rein ehrenamtlich und auf eigene Sachkosten.

Außerdem bekommt der Verein über die sog. Stadtteilkulturarbeit einen Zuschuss zu den Sach- und Bürokosten.
Die Beratungsleistung dem Verein gegenüber durch eine einzelne Person (Hajo Arnds) ist im Laufe der letzten 5 Jahre stetig gesunken, da die Vernetzung des Vereines mit der Verwaltung mittlerweile meist auf direktem Wege verläuft.
Trotzdem kann der Verein auf Wunsch auf den sog. „Arbeitskreis ISG“ zurückgreifen, der vom ehemaligen Umweltdezernenten ins Leben gerufen wurde. Beteiligt sind VertreterInnen vom FB Umwelt- und Stadtgrün, FB Soziales und auf Wunsch auch andere Stellen.

Die Stadtverwaltung Hannover bietet allen Garteninitiativen an, bei Fragen oder Problemen eine zentrale Person anzurufen, die das Anliegen dann intern weiterleitet. Dieses Angebot soll ausgeweitet werden. Stand unbekannt.
Darüberhinaus erfahren wir (ideelle) Unterstützung durch das Agenda21-Büro der Stadt.
Oft sind die ISG aber erster Ansprechnpartner bei Problemen oder werden später als Vermittler dazugezogen.“

Es fand Anfang November ein Treffen des Gartennetzwerk Hannover statt, wo zum ersten Mal wieder eine Vertreterin der Stadtverwaltung Hannover dabei war. Eberhard versprach sich davon, anschließend zu wissen, welche Aufgaben sie sich stellt, für welche Aufgaben sie vorgesehen ist.