(Gu Mail)
freut euch mit uns. Greenfairplanet ist mit seinem Projekt Fremde werden Freunde für den Engagement Preis NRW 2016 nominiert. 110 Projekte wurden eingereicht. 12 ausgesucht. Es ist das 1. Mal, dass ein Mindener Verein diesen Preis erhält.
Die Jury schreibt: Aus Fremden werden Freunde: das Motto des Projekts macht Mut, den nicht immer einfachen Weg der Integration gemeinsam zu gehen. Der Garten sei »eine wichtige Integrationshilfe« und eine Brücke in die Mehrheitsgesellschaft…… Integration bedeute aber auch, dass die Geflüchteten aktiv daran mitarbeiten müssen. So sei es eine verbindliche Regel, dass im Garten nur Deutsch gesprochen werde.
und die offizielle Seite: https://www.engagiert-in-nrw.de/mutter-erde-fuer-integration-ein-tausendschoener-garten-minden:
Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden
Engagement des Monats Dezember 2016
Engagementpreis NRW | Vögelzwitschern und summende Bienen, knackiges Obst und frisches Gemüse: in einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Minden fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. An der Schnittstelle zwischen gemeinschaftlichem Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein.
Allein schon der Name: sobald vom Mindener Gemeinschaftsgarten »Tausendschön« die Rede ist, entstehen augenblicklich quietschbunte Bilder im Kopf. Doch mit verwunschenen Feen, heimeliger Gartenidylle und märchenhaften Gartenzwergen hat das Projekt – wenn überhaupt – nur am Rande zu tun. Vielmehr stehen auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins »GreenFairPlanet«.
Ziel des rein ehrenamtlich betriebenen Gartens im Mindener Stadtteil Leten ist es, Menschen »durch Erleben und Erfahren das nachhaltige Denken und Handeln zu vermitteln und so spielerisch Verhaltensmuster zu ändern und Kompetenzen zu schulen«, so fasst Elisabeth Schmelzer, eine der Initiator/innen des Projekts, die Motive zusammen, die zur Gründung des Gemeinschaftsgartens im Jahr 2015 geführt haben. Gemeinschaftsgärten böten zudem als »Orte der Begegnung und des Lernens« vielfältige Anknüpfungspunkte für ein gemeinsames Handeln von Einheimischen und Geflüchteten, sie verbinden »Menschen aller Kulturen« und seien »gelebte Inklusion«. Diese Vielfalt mache ihren Verein bunt, und darauf ist Elisabeth Schmelzer ein wenig stolz.[…]