(Gu, alerst)
[…]Seit rund zwei Jahren leben Städter auf dem ehemaligen Gärtnereigelände aus, was ihre kleinen und oft gartenlosen Wohnungen verbieten. Sie gärtnern für den Eigenbedarf, tauschen Pflanzen und bauen mit gespendetem Werkzeug Hochbeete aus recycelten Paletten. Total nachhaltig möchte man sagen. „Nachhaltigkeit ist heutzutage so eine Worthülse. Wir versuchen die hier zu füllen“, sagt Zeger. Urban Gardening sei dabei nur ein Teil davon. Und so betreiben einige der Hochbeete Geflüchtete aus der Solitudestraße, jeden Mittwochabend machen Flüchtlingskinder mit Kindern aus Weilimdorf gemeinsam Zirkus auf dem Areal und auch für Tüftler ist Platz: einer hat gerade eine Aquaponikanlage – also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht – in Eigenregie gebaut. Auch arbeitet man für Projekte mit Stuttgarter Universitäten zusammen.
Jüngst gab es gar eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch „What’sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten – Subkultur erhalten“. Das Projekt wird von der Hochschule für Technik Stuttgart und der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung durchgeführt. […]
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walz-areal-in-weilimdorf-eine-chance-das-betongrau-hinter-sich-zu-lassen.29ee6fcf-9909-4dc1-a985-48571e741464.html