(Gu, Projektbesuche)
Der Stadtacker im Ackermannbogen in München hat nach 6 Jahren Planungszeit nun eröffnet. Auf einem zentralen Platz, auch öffentlich gut erreichbaren Platz, dicht an mehrstöckigen Häusern ist ein ca. 1500m² (?) großes Grundstück mit einem kleinen Zaun umzäunt (Tor immer offen). Viel wurde von der Stadt München vorgegeben, doch hatten die AnwohnerInnen Mitspracherechte und konnten auch bei den Planungsbüros ihre Meinungen und Wünsche einfließen lassen. Eigentlich sollte alles gemeinschaftlich laufen und jedeR der/die mitmacht sich in einer der AGs (Themengruppen) engagieren, doch gab es viel Nachfrage nach individuellen Beeten. So gibt es nun „Experiementierbeete“, doch nur für Leute, die auch in einer der Themengruppen dabei sind. Nun sind auch MigrantInnen dabei.
Sie haben bei dem „Klimaschutz-Nachbarschaften“-Programm einen Antrag gestellt und sind in Runde 2. Beantragt haben sie einen „Gardeniser“, also jemanden, der die Fäden zusammenhält, Leute in den Garten holt, die administrativen Arbeiten macht, sozialarbeiterisch wirkt.
Herr Fridel von der Stadt ruft nun die Leute vom Stadtacker an und bitte sie die Anfragen zu übernehmen, die bei ihm laden (wie macht man ein solches Projekt).
O´pflanzt ist hat die Saison mit einem Mitmachtag und Mitbrinpicknick eröffnet. Es war viel los und die Aufgaben waren deutlich auf einer großen Tafel sichtbar gemacht. Alle, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie in Anfragen (Presse, Führungen usw) ertrinken und nicht wissen, wie sie das bewerkstelligen sollen. Im Garten und mit der Gruppe läuft es dafür richtig gut.
Knollen und Co in Freising hat zwei Grundstücke. Beide sind nicht umzäunt und bei beiden gibt es kein Schild. Sie schätzen, dass es 40 Vereinsmitglieder gibt und sind sicher, dass es 10 ganz Aktive sind. Die Gärten sind auf privaten Flächen, Wasser kommt bei beiden Grundstücken (die ca 5 Min zu Fuß auseinander liegen) aus Bächen. Auf der ersten Fläche, die sie hatten, gibt es zudem eine Laube von der sie Regenwasser ernten. Hier haben sie auch 2 Solarzellen auf dem Dach und somit Strom.
Vernetzt sind die Leute, mit denen ich sprach, nicht und sie wollen auch gerne „hier einfach nur gärtnern“.
In beiden Gärten ist alles gemeinschaftlich.