66.000 Euro Förderung für GG in Tübingen

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Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis, Möhren und bunte Blumen, die Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen sind – so soll absehbar ein asphaltierter Parkplatz im Ulmer Dichterviertel hinter dem Bahnhof aussehen. Hinter der Metamorphose steckt ein Antrag der Sanierungstreuhand (SAN) ans Regierungspräsidium Tübingen, einen Quartiersgarten in dem seit 2011 ausgewiesenen Sanierungsgebiet zu fördern.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 66.000 Euro. Dirk Feil, Geschäftsführer der SAN, freut sich: „Jetzt können wir loslegen.“ Mit „wir“ meint Feil unter anderen Partner wie das Schubart-Gymnasium, die Spanische Vereinigung, das Behandlungszentrum für Folteropfer und die AG West.

„Sie beteiligen sich an der Umsetzung und Begleitung des künftigen Quartiergartens.“ Die Fläche – ein unbewirtschafteter Parkplatz – gehört zu den Glacis­anlagen entlang der B 10. […]

Ergänzt werde das Projekt durch den bestehenden Quartiers­treff, das Café Blau, wo man wetterunabhängig Veranstaltungen organisieren könne. Ein Ziel dieses Gartens ist natürlich, einen dicht bebauten Stadtteil grüner zu gestalten […]

Begleitet werde das Projekt von einer pädagogischen Fachkraft – „am besten mit grünem Daumen“, sagt Feil. Sie soll das Konzept erstellen, Kontakt zu den Kooperationspartnern halten und vor allem Bewohner gewinnen, die gärtnern wollen. Ihre Stelle – auf Minijobbasis, das sind fünf Stunden pro Woche, würde unter anderem vom Zuschuss des Landes finanziert. „Nach den Sommerferien geht es los.“

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gemeinschaftsgarten-im-dichterviertel-geplant-15591342.html