(Gu, Mail)
Aus unseren interkulturellen Gärten war schon länger kein überregionales Vernetzungsinteresse mehr geäußert worden. Sie kriegen ihre Gärten geregelt, ihre Gemeinschaft auch einigermaßen, der Vorstand arbeitet ganz gut, aber darüber hinaus geht nichts.
Aber wenn Besuchergruppen nach Marburg kommen, sind sie offen und angetan.
Die Gärten in Marburg überleben gerade einen Regierungswechsel im Rathaus, wo vier der bisherigen Unterstützer nicht mehr da sind. Der grüne Wind ist weg, es weht insgesamt etwas kälter und profitorientierter.
Aber es geht weiter, auch wenn jedes Jahr die Finanzierung in Frage steht. Das war ein gutes Stück Überzeugungsarbeit.
Ich [Helga] bin noch tätig im interkulturellen Stadtwaldgarten, in der dortigen offenen Stadtteilwerkstatt von IKJG (nominiert beim diesjährigen Integrationspreis, vormals Preis Soziale Stadt), im Gesundheitsgarten (Kräutergarten und Backhaus) auf dem Vitosgelände, und in einem neuen, kleinen Bürgerparkprojekt mit essbar bepflanzten Hochbeeten. Für die Richtsberggärten bin ich noch Ansprechpartnerin bei Problemen, aber ohne Auftrag. Der Vorstand hat leider unsere schöne Webseite gekündigt und was kleines Eigenes gemacht.
Im Gesundheitsgarten ist vor allem die GartenWerkStadt aktiv mit vielen jungen Leuten und jeder Menge Elan. Kati und Jutta hattest du mal kennengelernt.
Sie decken auch den größten Teil des Veranstaltungsprogramms ab und haben eine Webseite