Werkstatthaus Tübingen ist Träger von 2 GGs

(Gu aus Antrag und Antworten)

ein neuer GG: Grüner Tilsiter

1.                  Die Gartenfläche beträgt ca. 250 qm, gehört der Stadt, Zahl der Beete z. Zt. 8

2.                  Die Pacht beträgt 50 €/a und wird vom Werkstadthaus gezahlt. Der Nutzungsvertrag ist befristet auf 2 Jahre und wird automatisch verlängert, falls die Stadt nicht eine Änderung der Nutzung auf der im Plan ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche in Angriff nimmt. Hier ist aber mit der Stadt vereinbart, dass es für die angestrebte öffentliche Nutzung ein Beteiligungsverfahren gibt, in dem mit Anwohnenden und Pächtern ein Gesamtkonzept erarbeitet wird. Ziel des Werkstadthauses ist es, in die zukünftige öffentliche Nutzung der Grünanlage den Gemeinschaftsgarten zu integrieren.

3.                  In der Erde kann gearbeitet werden, es dürfen nach Pachtvertrag nur keine festen Bauten errichtet werden.

4.                  Die Beete werden, bis auf das Kindergartenbeet und ein experimentelles Beet, gemeinschaftlich bearbeitet. Für Gießen gibt es eine Geißplan, an dem sich alle beteiligen.

5.                  Zur Zeit gibt es 12 GärtnerInnen, die in der näheren Nachbarschaft wohnen und keinen eigenen Garten haben sowie die Kindergartengruppe mit den Erzieherinnen. Da die Freifläche des Kindergartens außerhalb der Öffnungszeiten als öffentlicher Spielplatz genutzt wird, gibt es direkt an der Einrichtung keine Möglichkeit zur Gartennutzung. Gartenorganisation, Pflege und Gießen werden untereinander koordiniert. In unregelmäßigen Abständen gibt es eine Austauschrunde im und mit den Verantwortlichen im Werkstadthaus.

6.                  Die Fläche ist noch umzäunt, da es keine Zäune zu den unmittelbar benachbarten, privat genutzten Pachtgärten gibt. Die GemeinschaftsgärtnerInnen haben einen Code für die Tür, geöffnet für Interessierte ist immer Mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr, und natürlich, wenn die GärtnerInnen anwesend sind. Vor dem Garten wird wieder im Sommer ein- oder zweimal ein öffentlicher Hock zum Kennenlernen und Austausch mit den Nachbarn und Spaziergängern geben.

7.                  Für die Gartengeräte wird eine bereits vom vorigen Pächter errichtete Gerätehütte genutzt. Finanziell ist das Werkstadthaus als offizieller Pächter für die Pachtzahlung verantwortlich, für die Kosten für Geräte, Pflanzen und Sämereien ist ein Förderantrag gestellt.

Wilde Linde, „alter“ GG

Historie: die wilde Linde war ein blühendes Projekt mit Kultur und Veranstaltungen und Volksküche und natürlich Gärtnern mit 20 bis

30 Aktiven, bis…..

die „historischen“ Linden um die wilde Linde herum wurden als lebensgefährlich, weil umfall- und astbruchanfällig, eingestuft.

Fällen nicht möglich wegen „Denkmalschutz“.

Wir sollten also weg. Die gebotenen Alternativen waren gartenunwürdig. Alle Kultur- und Veranstaltungsfreudigen sprangen ab. Ein kleiner Teil gab nicht auf, wir erfüllten die später erhobenen Auflagen der Stadt, gaben den „Kulturteil“ unter den Bäumen auf und konzentrierten uns auf den Gartenteil, der in genügendem Abstand zu den Linden ist, und verzichten auf weitere Ausdehnung.

Nun sind wir harter Kern 60+ der Georg und ich, Jürgen, und 5 bis 10 Studenten. Allerdings wächst jetzt in der Wachstumszeit wieder das Interesse von Passanten und auch Anfragen auf unserer email, so dass wir mit Zuwachs rechnen. Ab Mai sind dann erfahrungsgemäß wieder viele auch spontan dabei.