(Gu aus Antrag und Antworten)
Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
mitzumachen und sich zu engagieren. Der Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
und altersgerecht sein.
Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
gärtnern möchte, das Projekt?
Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.
Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
Wohngebietes als Modellvorhaben für den Stadtumbau und
zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
• Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
• neue Naherholungsflächen
• begleitende Projekte
• Infrastruktur
Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
Wohngebietstreff.
Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
entscheidet, wer mitmachen kann?
Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.
Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.
Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
diese Einrichtungen dann individuelle Beete?
Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring.