(Gu, Projektbesuch)
Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen.