Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

(Gu aus Antrag und Antworten)

im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
Gartens.  
Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
ebenfalls groß. 

      Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

      Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

      Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

     

Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

Ich zahle keine Pacht.  

      Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

      Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

      Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

      Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

      Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

Nein.