(Gu, alerts)
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„Das Projekt kommt in der Gemeinde gut an, denn es ist konkret und die Leute können sich so einbringen, wie es ihre Zeit erlaubt.“ Doch auch wer nur ernten möchte, ist willkommen und darf den Garten durch das unverschlossene Grundstückstor betreten. „Perspektivisch soll das hier ein öffentlicher Garten für den Stadtteil werden“, blickt Kemper voraus. Als niedrigschwelliges Angebot könne das Gartenprojekt Menschen animieren, „zwar nicht in, aber hinter die Kirche zu kommen“, sagt Löhrmann lächelnd. Zunächst aber habe die Initiative viel Bewegung in die Gemeinde gebracht, ergänzt Kemper. Zum Start habe ein Hobbyimker einen ersten Bienenstock im Garten aufgestellt, ein zweiter wird bald folgen. Der Kindergarten unternimmt regelmäßige Ernteausflüge zu den großen Holzkästen, aus der Seniorengruppe kam spontan die Zusage einer finanziellen Spende und die Eröffnungsandacht zur Langen Nacht der Kirche am 7. September wird im Pfarrgarten stattfinden. „Wir suchen noch einen Gärtner, der Kinder und Jugendliche an das Thema Gärtnern heranführt“, wünscht sich Kemper. „Vielleicht können wir auch Flüchtlinge aus der Unterkunft bei uns um die Ecke in das Projekt miteinbeziehen.“ Urban Gardening in der Dreifaltigkeitskirche lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Projektgruppe. Von den rund 2000 Euro, die die Stiftung Dreifaltigkeit und der Gemeinde-Verein für Kinder- und Jugendarbeit der Initiative bewilligten, ist erst die Hälfte verbraucht. „Der Gartenarchitekt hat uns mit Materialspenden unterstützt“[…]
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