(von Najeha)
Bericht über die Kräuterexkursion in Friedlandgarten am 15.06.2018
Der Workshop ist um 14:30 Uhr angefangen.
10 TeilnehmerInnen an dem Workshop teilgenommen, davon drei Flüchtlinge aus Friedland- Grenzdurchgangslager, sie kamen aus Palästina, die Türkei und den Irak.
Zwei Studentinnen aus der Uni Göttingen waren dabei, eine studiert Psychologie und die andere Politik (sie haben großes Interesse an Wildkräuter und ernähren sich Vegan).
Den Rest waren die Nachbaren und die Ort Bewohnerinnen, vier Männer und sechs Frauen unterschiedlichen Alter.
Die Flüchtlinge waren sehr interessiert für den Garten und die Idee der Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Nachdem ich habe die Idee auf Muttersprache alles erklärt).
Die Flüchtlinge kommen oft und helfen im Gartenmit. Sie freuten sich raus zu gehen und das schöne Wetter im Garten verbringen.
Erst habe ich eine Führung mit Frau Pohl in den Garten gemacht, die Wildkräuter im Garten entdeckt, ein paar von jedem gesammelt und für den Workshop mitgenommen.
Als die TeilnehmwerInnen kamen, ich habe die Namen der Wildkräuter genannt, über die Inhaltstoffe, die Wirkung und die Verwendung erklärt.
Die Teilnehmer haben nach meiner Erklärung, jede eine Aufgabe bekommen und zwar, ein Kraut für sich wählen, im Garten suchen und sammelt (dieser Schritt für mich sehr wichtig, dass die Teilnehmer das Kraut bestimmen und kennen).
Manche Teilnehmer haben was gesammelt, andere könnte nicht. Es war schwer für sie die Kräuter zu finden, weil die Wildkräuter zu wenig im Garten gaben.
Wir haben an dem Nachmittag einen Salat mit Wildkräuter, ein Topf mit schichten von Reis und Wildkräutern auf dem Feuer gekocht und daneben ein irakisches Brot gebacken.
Die drei Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, uns über die Brot- und Kochkultur erzählt.
Einer sagte, dass er Bäcker von Beruf ist und wünscht sich hier in Deutschland sein Beruf wieder üben.
Es gab vielem Austausch über die Methode des Kochens in den Ländern besonders mit dem Reis.
Für die Deutsche Teilnehmer war den Reis mit dem Wildkräuterneu und Interessant (gut aufgenommen).
Es war eine gute Gelegenheit, dass die Flüchtlinge direkte Kontakte mit den Deutschen im Garten zu haben (Fragen stellen und sich über den Ort und Nachbarschaft informieren).
Frau Pohl hat mehrere Wörter auf Arabisch von einem Flüchtling gelernt und der andere hat viele deutsch Wörter von Frau Pohl gelernt, beiden waren so stolz, das fand ich einfach toll.
Mein Ziel von dieser Aktion, dass die Flüchtlinge in den Gärten kommen, mitmachen und die Kontakte mit den Nachbaren, Deutschen zu haben und sich langsam zu integrieren.