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Die Saison war trotz der Dürre recht gut! Wir waren zwar häufig mit Gießen beschäftigt und dadurch sind andere anfallende Arbeiten etwas liegen geblieben, aber ich denke wir sind besser weggekommen als mach anderes Gartenprojekt. Wir hatten auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Frühlingsfest und auch eine Kooperation mit dem Weltacker. Auf die Organisation der Schöneworttage (Sommerfest), haben wir wegen des personellen Aufwands verzichtet. Zum Sommerende hatten wir eine relativ große Rattenplage, was dazu geführt hat, dass sich einige GärtnerInnen nicht in den Garten getraut haben.
Auch in der Gemeinschaft hat sich einiges getan! Wir haben dieses Jahr regelmäßig im Garten zu Abend gegessen, was das generelle Gemeinschaftsgefühl sehr gestärkt hat. Das hat bei Julian und mir dazu geführt, dass wir nicht mehr den Eindruck haben ganz alleine an „der Front kämpfen“ zu müssen, da wir mehr Rückhalt in der Gemeinschaft verspüren.
Etwas Bauchschmerzen machen mir allerdings die „Interkulturellen Gärten der Künste“ (Teil mit inividuellen Parzellen). Dort sind dieses Jahr viele Beete aufgegeben wurden und es gibt keine richtige Gemeinschaft, in der die Leute Verantwortung übernehmen. Das liegt sicherlich auch daran, dass dort unter Bäumen gegärtnert werden muss, was ja mit vielen Einschränkungen verbunden ist (wenig Licht, viele Wurzeldruck durch Bäume) und es dieses Jahr einfach sehr trocken war. Deshalb werden wir zusammen mit Gartenaktiv (QM gefördertes Projekt) im nächsten Frühjahr einen Workshop zum Gärntern unter Bäumen durchführen und überlegen zz. ob eine Durchmischung der Gärten der Künste mit mehr Leuten aus der Nachbarschaft sinnvoll ist. (Bisher waren die Gärten der Künste vor allem für Leute aus dem Pallasseum vorgesehen)