Es geht weiter mit dem GG in der Dübener Heide

Die Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ hat beim Jahres-Abschlussfest neue Ziele erarbeitet. So wollen sie eine Sommerküche errichten, um mehr Platz im Gewächshaus zu schaffen.

Bad Düben Noch immer sind die Mitglieder der seit Oktober bestehenden Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ mit dem Verwerten ihrer in diesem Jahr selbst angebauten Früchte beschäftigt. „Die Ernte fiel in diesem Jahr trotz der Trockenheit sehr gut aus. Gerade die verschiedenen Gemüsesorten wie Tomaten, Kartoffeln, Zucchini oder Salate sind uns gut gelungen. Wir könnten im Moment sogar nach wie vor etliche Menschen mit Kürbissuppe versorgen“, erzählte Torsten Reinsch am Donnerstag, als er seinen Teller mit genau jener Speise beim Jahres-Abschlussfest füllte.

Rückblick auf das gemeinsame Jahr

Mit den weiteren derzeit sieben Mitgliedern und anderen Interessierten hatte er sich auf dem Grundstück am Wirtschaftsweg zusammengefunden, um gemeinsam auf die Höhepunkte des noch laufenden Jahres zurückzublicken und neue Pläne für die kommende Saison zu schmieden.

Sommerküche ist geplant

„Eines unserer ersten Vorhaben wird die Wahl des Vorstandes unserer Ortsgruppe sein“, berichtete der Leiter des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“, das Anfang 2019 zu Ende geht. „Zudem wollen wir eine Sommerküche errichten, um mehr Platz in unserem Gewächshaus zu schaffen. Vorgesehen ist eine kleine Hütte, in der wir die notwendigen Utensilien wie Herdplatte oder Töpfe unterbringen und somit das gemeinsame Kochen aufrecht erhalten können.“

Weitere Interessenten willkommen

Die Zutaten sollen dabei weiterhin direkt aus dem Gemeinschaftsgarten stammen. Daher erhoffen sich die Grünanlagenfreunde 2019 eine so reich ausfallenden Ernte wie in diesem Jahr, die eventuell durch zusätzliche Obst- oder Gemüsesorten erweitert wird. Platz für neue Beete und somit ebenso für neue Mitglieder sei in jedem Fall vorhanden, erklärte Reinsch. „Wir freuen uns über alle Interessierten, die sich uns anschließen möchten, auch über weitere Flüchtlinge. Denn den Aspekt der interkulturellen Integration wollen wir definitiv beibehalten.“

Workshops sind vorgesehen

Darüber hinaus sollen mehrere Workshops rund um das Thema Umweltbildung folgen und auch der Gedanke des Aufbaus einer Fahrradwerkstatt stehe im Raum. „Die Möglichkeiten für die Nutzung des Gartens sind vielfältig und noch längst nicht ausgeschöpft. Daran werden wir in der kommenden Saison arbeiten.“

Einweihungsfest soll es auf jeden Fall geben

Wann nächstes Jahr mit dem Anbau der ersten Obst- und Gemüsesorten sowie mit der Umsetzung der Ideen begonnen wird, steht momentan noch nicht fest. Das entscheidet sich bei einem Treffen Anfang des nächsten Jahres. Ein Einweihungsfest werde es aber in jedem Fall geben, kündigte der Projekteiter am Donnerstag an.