KG und GG together – action research in Berlin und Warschau

(Gu, Mails)

Ich habe schon vor 2 Jahren mit einer Professorin von Humboldt universität und einem Professor von Universität Łodz in Polen und auch Elisabeth Meyer-Renschhausen geschrieben. Nach lange Monate warten und dann eine weitere Erarbeiten wurde das Projekt endlich akzeptiert. Als ich schon eine schöne Arbeit in Polen habe, werde ich mich nicht so intensiv als geplant in dieses Projekt engagieren können, werde ich aber teilweise dort tätig.

Es geht im die Integration von Klein- und Gemeinschaftsgärten in Sinne von eine bessere Verständnis zwischen beide Gruppen, Weisen von Zusammenarbeit, lernen von ein ander und einer gegenseitige Hilfe und Unterstützung in der ”Kampf” in der Stadt über die Fläche (gegen Investoren etc). Also wir werden das Projekt in Berlin und Warschau durchführen als action research

Integration von Kleingärten und Gemeinschaftsgärten in Warschau und Berlin.

3. Kurzbeschreibung des Vorhabens

Das Projekt will zur Zusammenarbeit von Gemeinschafts- und Kleingärten für eine nachhaltige urbane Gartenentwicklung in Polen und Deutschland beitragen. Ziel der Antragsteller ist, beide Formen des städtischen Gartenbaus in einem gemeinschaftlichen Prozess in öffentlich zugängliche Frei-, Aufenthalts- und Erholungsräume verwandeln, die den Bedürfnissen ganz verschiedener sozialer Gruppen gerecht werden zu erforschen und in einem CITY-LAB zu begleiten. Durch die Schaffung von Arbeitsräumen, Bildung und sozialer Integration in Gärten einerseits und durch die Produktion von gesunder Nahrung und Erhöhung der Biodiversität andererseits werden sozialer Dialog und Lebensqualität der Stadtbewohner verbessert sowie die Ökosysteme erhalten. Ziel des Projektes ist es im Speziellen, die bisherigen Prozesse und Muster sowie die Akteure der Annäherung von Klein- und Gemeinschaftsgärten zu analysieren, mögliche Wege zur besseren Integration beider Gartentypen am Beispiel von Warschau und Berlin aufzuzeigen. Das stärkt die Position von Klein- und Gemeinschaftsgärtnern in Verhandlungen mit Kommunen und Investoren, die die kommerzielle Nutzung der Gartengrundstücke planen. Die Forschung im Projekt wird nach der Methode der Participatory Action Research durchgeführt, mit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern sowie den Gärtnern und der Quartiere. Die Bewerber sind verantwortlich für die Initiierung von Kooperationen zwischen Gartenvertretern, die Moderation von Fokusgruppen und Durchführung von VISIS-Workshops. Ein wichtiger Teil des Projekts wird auch der Erfahrungsaustausch zwischen Gärtnern aus Deutschland und Polen sein. Beide Länder haben eine lange, aber unterschiedliche gärtnerische Tradition. Seit 1990 haben sie Veränderungen der sozialen Werte und damit der wirtschaftlichen, migrations- und bevölkerungspolitischen Folgen beider Hauptstädte erlebt. Das Projekt fällt unter den Förderschwerpunkt „Normen- und Wertewandel“, da es um eine Veränderung der Wahrnehmung von Wesen und Funktion städtischer Gärten in der europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts in Europa geht.