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Es gab seit Herbst 2018 viel Unruhe wegen des Pachtlandes für unseren Verein, weil Coswig derzeit einen neuen Flächennutzungsplan aufstellt.
Wir hatten ja im letzten Jahr schon von unserem Ober- Bürgermeister gesagt bekommen, das wir das Land für die Zukunft nutzen können. Unser Verein wäre politisch sehr wichtig. Da freuen wir uns.☺ Es ist uns auch ein längerfristiger Vertrag versprochen, aber ob wir den bekommen ist noch offen. Ich glaube die Stadt will sich nicht festlegen und hat in dem neuen Entwurf des Vertrages wieder den Passus aufgenommen : „jährlich kündbar“
Zur Vorgeschichte möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:
es ist wie gesagt Straßenbauland, welches wir als sogenannte „Zwischennutzung“ zur Pacht bekamen. Die Straßenpläne sind zum Glück vom Tisch. Bebaubar ist der Streifen Land nicht, weil der Hauptsammler /Abwasser, darunter liegt. Es geht nur Straße/Zufahrt oder Gartennutzung, oder Sportplatz /Parkplatz so etwas eben. Zum Glück (sonst wären wir es auch los, Eigenheimbebauung bringt ja Geld, machen wir uns nichts vor)
Der Stadtplaner hat die Idee, einen westlichen Grünring hier zu verankern, das ist ja schon mal gut. Da soll der IK Garten Bestandteil sein.
Um die geplanten Veränderungen deutlich zu machen, habe ich für Sie eine Skizze angehängt.
Von Nord (Olympia Sportstätte) nach Süden Richtung Coswiger Rathaus soll der Radweg führen. Durch beide Teile des Gartens.
Im Eingangsbereich des IK Gartens (auf dem Südteil) ist rot kreuzschraffiert (rechte Seite) ein öffentlicher Platz vorgesehen- Als Doppelnutzung, wie das gehen soll weiß ich auch nicht. Es können Autos dann dort parken aber gleichzeitig wäre es ein Vorteil für uns, dort können wir Material anliefern lassen. (wenn zugeparkt ist??)
Die dritte Maßnahme ist dann die Zufahrt (orange, links) in das geplante Baugebiet. Hier müssten Bäume im Eingangsbereich und die Heckenstruktur geopfert werden, (Vögel, Eidechsen,..)
Wir sind hier bei den Gesprächen mit der Stadt sehr im Zwiespalt. Einerseits ist es gut, dass wir also der Garten bleiben sollen. Mit den Einschränkungen könnten oder besser müssten wir uns arrangieren.
Die Stadt hat als Eigentümerin des Landes die Macht und kann mit dem Land machen was sie will.
Andererseits ist es ein sinnloser Plan, den Eingangsbereich als öffentliche Fläche auszuweisen. Die Stadt behält sich hier die Gestaltung vor. Natürlich haben wir dies bereits gestaltet, mit Sträuchern, der Kräuterspirale, dem Lehmofen, dem Lehrbeet.
Vermutlich wollen Kirchenbesucher (einflussreiche) hier ihren Sonntagsparkplatz haben.
Die Zufahrt: es gibt 2 weitere Möglichkeiten, das heißt vorhandene betonierte breite Wege westlich unseres Gartens. Die liegen im Privateigentum und die Stadt kann die angeblich nicht kaufen. Unser Stadtrat, der Architekt ist, hat hier gelacht und gesagt, wenn der Bauträger das Land erschliest, kauft er doch auch diese Zufahrten.
Wir wissen hier nicht, ob die Auskunft der Stadt richtig ist. Nachvollziehbar ist, das sich die Stadt die Zufahrt über den IK garten vorzubehalten muss. Denn im Moment gehöhren der Stadt die beiden anderen Zufahrten nicht. Das ganze geplante Baugebiet ist im Übrigen eine Altlastenfläche und das Bau-Land gehört mindestens zwei Erbengemeinschaften. Somit kann es dauern, das ist gut.
Der Radweg, er stört, ja, vielleicht kommen auch mehr Leute dadurch in den Garten. (zum Ernten , ha ha, )
Ich denke, es gibt dieses Radwegeprogramm, Fördermittel, deswegen soll gebaut werden. In ca 2 oder 3 Jahren soll es soweit sein. So ist der Plan, (der evtl. auch nicht realisiert wird,..)
Wie gesagt, wenn wir nicht im guten Einvernehmen mit der Stadt arbeiten, kann uns ja auch gekündigt werden. Deshalb ist es bestimmt nicht klug, gegen diese Pläne zu protestieren. Die Stadt ist anderseits froh (so der OB Neupold,) dass wir dies Land nutzen, sonst müsste die Stadt es pflegen.