Smart City Ulm: smart urban gardening geplant

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Millionen-Förderung für „Smart City“ Ulm

Die Stadt Ulm ist als eine von bundesweit drei Großstädten als Modellkommune der „Smart Cities“ ausgewählt worden. Ulm erhält für seine Digitalisierungsprojekte jetzt knapp acht Millionen Euro.

Die Auswahl von Ulm als Modellprojekt hat das Bundesinnenministerium am Mittwoch bekannt gegeben. Die „Smart City“-Projekte sollen erproben, wie Digitalisierung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen sollen dann möglichst viele deutsche Kommunen profitieren.

Eine konkrete Maßnahme könnte zum Beispiel „Smart Urban Gardening“ sein: Gemeinschaftsbeete in der Stadt, die mit Hilfe von Gießsensoren und einer Ernte-App bewirtschaftet werden. Mithilfe von Digitalprojekten sollen außerdem neue Begegnungsorte oder verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung entstehen.

Ulm seit Jahren Vorreiter

Ulm hat bereits derartige Ideen entwickelt: In einigen Stadtteilen sollen zentrale Datenplattformen für verschiedene Services aufgebaut werden. So werden beispielsweise Arztpraxen neue digitale Dienste anbieten können, über die ein Arzttermin vereinbart werden kann. Durch solche Plattformen seien auch neue Modelle der Nachbarschaftshilfe möglich, so das Ministerium für Digitales.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Im Mittelpunkt der millionenschweren Förderung durch das „Smart City“-Projekt steht die Frage, wie die Stadt Ulm in den nächsten Jahren weiter entwickelt werden soll, um auch zukünftig Zentrum für Wissen und Beschäftigung zu sein. Es geht dabei auch darum, den Anforderungen einer wachsenden Stadt im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begegnen.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Bundesinnenministerium-unterstuetzt-Digitalisierungsprojekte-Millionen-Foerderung-fuer-Smart-City-Ulm,foerderung-smart-city-ulm-100.html