Toni Karge neuer urban gardening Beauftragter Berlins

Toni Karge, der u.a. im Himmelbeet aktiv war und das Projekt auch beforschte, ist der neue urban gardening Beauftragte Berlins.
Angesiedelt ist er hier:
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung III Klimaschutz, Naturschutz und Stadtgrün
Referat III C Freiraumplanung und Stadtgrün
Eine seiner Aufgaben ist die Erabeitung eines Gesamtkonzepts (urban gardening), wofür es aber bisher keine Konkretisierung gibt. Er suchte daher nach Infos/best practice aus anderen Städten. Was machen die für die Gemeinschaftsgärten.
Er denkt in Richtung Förderung (Materialien, Finanzen), Flächen, Fortbildungen, Beratung etc.
In unserem Gespräch fand er besonders interessant, dass die Stadt Essen die Initiativen fördert, ohne dass diese einen Rechtsträger haben müssen (er konstatiert eine Angst der Verwaltung, Bürger*innen/Privatpersonen Gelder zu geben für z.B. Gemeinschaftsgärten), das Flächenportral der Stadt Bonn (in Berlin derzeit noch ein weiter Weg zu sowas), die Fortbildungsreihe in Freiburg und die unkomplizierte Unterstützung in Frankfurt. Er will im Dialog mit den Projekten klären, was deren tatsächliucher Bedarf ist und nicht an ihnen vorbei was entwicklen.
Sein erster Eindruck nach der ersten Zeit im Amt: ist ein dickes Brett in Berlin und das Thema ist in der Verwaltung noch nicht wirklich angekommen, wird nicht für wichtig erachtet.
Es gibt noch jemanden, der (oder die)? bei der Senatsverwaltung für Justiz für das Thema „essbare Stadt“ angestellt ist (da ist der Verbraucherschutz angesiedelt) und auch noch jemand für ?? bei Sen Stadtentwicklung. Mit beiden steht er in Kontakt und versucht diese Art von Netzwerk weiter zu knüpfen.
Die Plattform, die Kathrin Bohn erarbeitet hat und die bei den Gärten auch auf Kritik stieß (nicht partizipativ), wird bald online sein.