IG Coswig geht weiter in Richtung klimagerechtes Gärtnern

(Antrag/Antworten)

der IG Coswig möchte Teile der Fläche umnutzen und dort essbare Wildsträucher pflanzen.
Das gemeinsame Gärtnern findet weiterhin statt. Es gibt keine Anordnung, die dagegen spricht. Wir halten den Sicherheitsabstand ein und können uns gut auf unserer großen Fläche verteilen. Die Arbeit in Zweiergruppen auch kein Problem. Von den betagteren Mitgliedern bleiben die Meisten jetzt  zu Hause, zur Sicherheit. Allerdings haben sich in den letzten Monaten auch einige Coswiger gemeldet, die mitmachen wollen. Wir sehen, wie sich alles entwickelt.

Zu unserem Beeten: Wir bauen Gemüse an wie geplant, lediglich auf der Fläche der Südseite wollen wir das Gemüsebeet um einen Streifen von ca. 2 x 15 m verkleinern, um hier einheimische Wildsträucher zu pflanzen. Diese sollen die schon bestehende Gehölzstruktur in ihrer Breite ergänzen und damit das Gelände auch ökologisch aufwerten. Es sollen Kornelkirsche sein, Schlehe, Felsenbirne, Hagebutte, Mirabelle/Wildpflaume (kein Wildgehölz, würde aber auch in die Reihe passen) Diese Sträucher zeigen, was für Früchte essbar sind, diese Pflanzen benötigen (längerfristig!)  weniger Wasser.

Daher ist es sinnvoll, auf einem kleinen Teil der Fläche Pflanzen zu setzen, die mit weniger Wasser auskommen als Gemüsekulturen. Wir haben in Sachsen ein zunehmend trockneres Klima.

In der Anwuchsphase  ist es sinnvoll, diese Pflanzung mit Rindenmulch zu bedecken, damit die Verdunstung herabgesetzt wird. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass der Sommer wieder heiß und trocken wird, da müssen wir die Neupflanzung regelmäßig wässern.

Wir haben auch Wildsträucher Hagebutte und Kornelkirsche selbst vermehrt, aus Sämlingen und Steckhölzern und können damit schon an die 5, 6 meter des Streifens bepflanzen.

Wir hatten vor, einen Blühsaum vor die Gehölzreihe zu setzen, aber das gibt Probleme mit dem Wässern der Sträucher. Außerdem brauchen wir den Platz für den Gemüseanbau.

Wir werden den Baubetriebshof Coswig fragen, ob er uns Rindenmulch zu einem günstigen Preis liefern kann. 

– Den gedachten Bau des Unterstandes können wir zu einer späteren Zeit realisieren, davon haben wir erst einmal abgesehen. Dieses Vorhaben ist verschoben.

–  wir haben einen Pferdehalter in der Nähe, er kommt aus Weinböhla. Er hat uns schon zu einem sehr guten und fairem  Preis Pferdemist gebracht und kann dies auch wieder machen. Es ist der günstige Lieferant in der Umgebung, wir haben die Preise und auch die Qualität des Stallmistes verglichen. In Coswig gibt es noch 2 weitere Fuhrunternehmen/Pferdehalter. Das eine Unternehmen hat uns sehr strohigen Stallmist gebracht, wenig Nährstoffe und teurer Transport. Das andere coswiger Unternehmen liefert zwar gute Qualität , verlangt aber einen höheren Preis als der Fuhrunternehmer aus Weinböhla. Er muss auch einen Preis verlangen, um seine Kosten für Maschinen, Sprit, Arbeitszeit zu decken. Wir pflegen einen guten Kontakt und geben ihm in der Saison auch mal einige kleine Gemüsegeschenke mit, damit sein Preis so niedrig bleibt.