HirschGrün: die nächsten Vorhaben

(Antrag/Antworten)

  • wie viele Leute seid ihr denn im Garten und wie viele Beete gibt es?
    • Wir haben zur Zeit 40 Beete (1-2qm) (siehe Foto im Anhang) sowie ca. 20 Hochbeete, dazu kommen noch eine kleine Ackerfläche für Kartoffeln, Tomatenhaus, Stauden und Sträucher, eine Streuobstwiese, und viele Blumenbeete sowie eine Bienenweide
    • es sind zur Zeit ca. 20 Personen aktiv
  • Woher kommen die „Neuen“, von denen du geschrieben hattest?
    • über Mundpropagana – Bekannte von bereits aktiven Gärtnern
    • über eine stärkere Anbindung an die Uni (durch Studenten in unserem Team) und Öffentlichkeitsarbeit dort und in Netzwerken
    • über Öffentlichkeitsarbeit bei facebook
    • manche kommen auch einfach so vorbei im Garten und haben dann Lust mitzumachen (durch unser größeres Team können wir jetzt auch stärker vor Ort präsent sein)
  • Wie habt ihr sie eingeführt/führt ihr sie ein?
    • Man kann sich auf zwei Wegen im Garten engagieren: 1) Gemeinschaftliches Gärtnern, 2) Beetpatenschaft
    • 1) Normalerweise kommen neue Personen zu unseren Gärtner- und Orgatreffen dort können sie dann alle Fragen los werden und wir erklären, wir die Gartenarbeit abläuft. Bei anhaltendem Interesse (meist ab dem 2. oder 3. Treffen) können die neue Gärtner einen Schlüssel bekommen zum Bauwagen (nicht alle wollen/ brauchen den) und haben dann Zugriff auf alle Geräte, Saatgut, Wasser, etc. Unsere Orgatreffen finden weiter statt- nur online. Die Gartentreffen finden in der eigentlichen Form zur Zeit nicht statt, sondern wir gärtnern einzeln (max. zu zweit) nacheinander. Unser Ziel ist es eigentlich so viele Menschen wie möglich in diese Form des Gärtnerns einzubinden, weil im Team auch noch viel mehr gemacht wird, als nur einzelne Beete zu pflegen.
    • 2) Die Beetpatenschaften haben wir im letzten Jahr begonnen, v.a. für Menschen, die mehr Kontrolle über die eigene Ernte haben wollen und für die, die sich nicht stark in Gruppenprozesse einbringen wollen. Zur Zeit weisen wir Beete zu bitten die neue Gärtner möglichst eigenständig zu gärtnern, auch wenn sie eigentlich nicht unbedingt eine Beetpatenschaft anstreben. Das ist der einzige Weg, wie wir in Zeiten von Corona gemeinsam eine Fläche bearbeiten können. Natürlich können alle neuen Personen auch an den online Orgatreffen teilnehmen. Wir arbeiten gerade an einer schriftlichen Einweisung in den Garten für das Kontaktverbot während der Corona Pandemie.
  • Wie ist der Garten derzeit strukturiert, wo sollen die Pflanzen hin, die ihr für eine bessere Strukturierung braucht?
    • Wir wollen die neuen Stauden und Sträucher an zwei Orten einsetzen:
    • 1) Entlang des Hauptweges (der zum Park gehört) damit die Passanten direkt spüren und erleben können, dass sie durch einen Garten gehen. Hier stehen schon einige Beerensträucher aber es sich noch viele Lücken vorhanden, die auch zum Teil als Trampelpfade genutzt werden. Auch das möchten wir durch eine klare Bepflanzung verhindern. Es soll in Zukunft deutlich erkennbare Zugänge in den Garten geben (U.a. durch Weidentore oder andere Torbögen mit Rankpflanzen).
    • 2) Um die Liegewiese herum wurden auch Hochbeete aufgestellt um die Grenze zum Spielplatz schöner zu gestalten und klare Zugänge hervorzuheben. Hier könnten auch einige der Pflanzen eingesetzt werden.
  • Wem gehört die Mauer/wer ist Eigentümer des Gebäudes (?)? Habt ihr die Erlaubnis für die Bemalung?
    • Die Mauer (einer Garage) gehört der Eigentümerin des Nachbargrundstücks. Nach unserem Wissen, darf  eine Grenzmauer von dem angrenzenden Grundstücksnutzern gestaltet werden. In der Vergangenheit wurde die Mauer im Auftrag der Eigentümerin ohne unser Wissen/ Zustimmung wetterfest gestaltet und dabei Pflanzen zerstört. Wir hatten im Gespräch danach mit ihr geklärt, dass wir beizeiten evtl. künstlerisch kreativ werden wollen an der Mauer, was in Ordnung war – vor einigen Jahren. Wir haben aktuell noch nicht um Erlaubnis gefragt, weil wir nicht wissen wie Stadt und Eigentümerin reagieren bevor sie das Ergebnis sehen. Im Anhang findest du ein Foto der Wand. Die Weiterführung der Wand auf dem Gelände des Spielplatzes wurde vor zwei Jahren aufwendig und kostspielig durch regionale Künstler gestaltet. Unsere Wand sieht dagegen mittlerweile sehr hässlich aus. Im Zweifelsfall würden wir uns hier wohl lieber im Nachhinein entschuldigen, als jetzt ein Verbot der Gestaltung zu riskieren. Was wäre deine Empfehlung?
  • Wie wollt ihr verhindern, dass die bemalte Mauer dann zugetaggt wird?
    • Unsere Erfahrung ist, dass Kunstwerke deutlich stärker respektiert werden als leere Wände. Das zeigt auch die Wand auf dem Spielplatz nebenan. Zusätzulich könnten wir die Wand in Zukunft um Paste ups ergänzen, die weiteren Raum einnehmen und evtl. Tags überdecken können.
  • Zu den Bienen: das ist für eine Förderung durch uns zu früh, es müsste schon eine Bienengruppe geben.
    • Das kann ich verstehen. Wir schauen selbst erst einmal wie es weiter geht mit Corona und unseren Treffen.