In Bingenheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

(Antrag/Antworten)

Unser Ziel ist es einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. In welchem unsere Zielgruppe (junge
Familien mit Kindern, Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren)
zusammenkommen um gemeinsam ökologisch zu gärtnern, voneinander zu lernen und um einen
Ort des Gemeinschaffens zu etablieren.
Inhalt
Für das Jahr 2020 und auch in den folgenden Jahren haben wir eine zentral im Dorf gelegene
Ackerfläche von 550 m2 Größe zur Pacht überlassen bekommen. Hier wollen wir gemeinsam
aussäen, pflegen, ernten und eine schöne Ecke zum gemeinsamen Verweilen und Begegnen
schaffen.
Maßnahmen
Die zu schaffende Wiese mit Feuer und Kompostplatz sowie die Kräuter und Blumenbeete wollen
wir gemeinsam anlegen, nutzen und pflegen. Jede/r Interessierte/r soll darüber hinaus eine kleine
Parzelle (15-30m2) mit Gemüse bestellen und pflegen können.
Wir wollen als weitere Maßnahme verschiedene interaktiv gestaltete Workshops im Garten
anbieten z.B zu dem Thema Mulchen im Gemüsebeet, Gärtnern mit Kindern.
Eine uns sehr wichtige Maßnahme ist außerdem das gemeinsame Feiern von Festen mit einem
vielfältigem kulinarischen Austausch.
Außerdem wollen wir uns gemeinsamen Aktionen an denen wir uns z.B der „Beetbereitung im
Frühling“ und den „Garten winterfest“ machen widmen.Von der benachbarten Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim können wir uns
verschiedene Maschinen leihen; einen Traktor, einen Grubber, eine Spatenmaschine und einen
Rasenmäher.

– Die Gartengruppe besteht bisher aus 6 interessierten Parteien (9 Erwachsene und 7 Kinder). Davon erfahren haben diese Menschen während unserer offenen gemeinsamen Treffen in unserem Begegnungscafe Kaffekanne und Umsonstladen.

– Angefangen das Gartenprojekt zu planen haben wir erst Ende Februar/Anfang März, bisher haben wir daher noch keinen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlicht. Neu Interessierte werden (sobald es die Situation wieder zulässt) weiterhin im Begegnungscafe davon erfahren können, weiterhin über unseren E-Mail-Verteiler, bald auch über die Webseite und hier auf dem Land vor allem von Mund zu Mund.

– Die Fläche nutzen wir dieses Jahr als „Unterpächter“ von der Bingenheimer Saatgut AG, nächstes Jahr geht die Fläche zurück an die Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V (eine Behinderteneinrichtung) die uns die Fläche weiterhin, wie dieses Jahr auch kostenlos zur Verfügung stellen wird. Eine zeitliche Befristung gibt es bisher nicht. Allerdings haben wir bisher aber auch noch keinen schriftlichen Vertrag von der Lebensgemeinschaft erhalten, sondern nur eine mündliche Zusage.

– Es sollen je nach Gruppengröße/Interesse 12-20 individuelle Parzellen zur Verfügung stehen. Diese Idee (die der individuellen Parzellen) entstand im gemeinsamen Gespräch, wobei z.B zwei Parteien gesagt haben dass sie dann eine Gemüseparzelle zusammen pflegen wollen.

– Für die Maschinennutzung der Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, voraussichtlich auch für die Wartung und Instandhaltung z.B von Gartenwerkzeug, für das Leitungswasser, für das Saatgut und Jungpflanzen entstehen weitere Kosten (die in unserem Projektantrag an Sie nicht auftauchen) und die wir dann auf die jeweilige Person/Partei umlegen wollen. Wir haben noch nicht berechnet wie hoch dieser Beitrag sein wird, gehen aber davon aus das dieser eher gering sein wird und alle Interessierten diesen übernehmen können. Falls eine Person/Partei diesen nicht leisten kann, wird der Beitrag durch den Rest der Gruppe getragen.

– Die Gartengeräte sind für 12 – 20 Parteien geplant (also für etwa 30 –

40 Menschen). Wir gehen davon aus das nicht Alle auf einmal im Garten sein werden und wir uns auch in der Benutzung abwechseln können.

– Die Kiste für die Werkzeuge würden wir gerne bei der Firma Alutec kaufen (https://www.alutec.net). Wäre das möglich ? Oder zählt das auch zu „einer Fertiglösung aus dem Baumarkt“ ?

– Größere Entscheidungen trifft die Gruppe im Konsent. In der Saison soll es außerdem einmal im Monat ein Garten-Orga-Treffen geben. (Sobald es die Situation wieder zulässt) Die Information-und Kommunikationswege bestehen bisher in „Mund zu Mund“

(wir wohnen alle

maximal 3 km voneinander entfernt) beziehungsweise übers Telefon und über den Messenger Signal.

Erste Vorkehrungen/ Aufbauarbeiten leisten wir jeweils maximal zu zweit, abwechselnd je nach dem wer sich welcher Aufgabe annimmt (wir haben jetzt z.B in zwei unterschiedlichen „Schichten“ schon geschenkten Kompost händisch auf der Fläche ausgebracht).

Wir sind außerdem voller Hoffnung ab Mai zumindest in Kleingruppen bald wieder zusammenkommen zu können.