In Gelnhausen entsteht ein Interkultureller Garten

(ANtworten)

  • Wem gehört die Fläche und was für eine vertragliche Regelung gibt es? Zahlen Sie Pacht?

Das Gelände Altenhaßlauer Straße 13,15 und 17 gehört aktuell einem „Gelnhäuser“, der in Asien für einen großen Konzern tätig ist. Als wir 2016 erstmals in Kontakt kamen, vermietete er im Wohnhaus AH 13 eine Wohnung an eine geflüchtete syrische Familie, die bei uns im Verein aktiv ist.
Hier schloss er einen auf ein Jahr befristeten Mietvertrag und äußerte, das gesamte Grundstück perspektivisch „zu einem Luxusobjekt“ entwickeln zu wollen.
 (Damals war in Gelnhausen in der Südstadt eine große Liegenschaft, ein ehemaliges Kaufhaus, an einen externen Investor gegangen, der ein Outlet-Center in Innenstadtlage realisieren wollte, was kurzfristig eine Art Goldgräberstimmung auslöste, inzwischen nur eine Episode in der Stadtgeschichte) Im folgenden Jahr erwarb der Besitzer auch das Nachbargrundstück, eine historische Gummifabrik mit einigen alten Produktions- und Bürogebäuden sowie einem Wohnhaus, AH 17. Wir als junger Verein in der Flüchtlingshilfe hatten Fördermittel aus einem Landesprogramm des Landes Hessen zur Verfügung und konnten auf dem Gelände ein kleines Büro mit Lager für Sachspenden und Werkzeug anmieten. 

Wir bauten gemeinsam mit weiteren geflüchteten Familien Wohnraum aus und entwickelten uns als Verein weiter. Unsere Angebote waren v.a. ein offener Treff am Sonntag, Sozialberatung und Begleitung von Geflüchteten bei Terminen bei Ärzten, Ämtern etc. 

Alle Vereinsaktivitäten werden von Ehrenamtlichen getragen, die teilweise Deutsche, teilweise Deutsche mit Migrationshintergrund und teilweise Geflüchtete aus Syrien und dem Irak sind. Es gibt  nach wie vor keine Hauptamtlichen im Verein.

Das Gelände AH 13-17 ist inzwischen in vielfältigen Mietverträgen „ausvermietet“. Es leben hier 21 Personen mit Fluchtgeschichte, es arbeiten ein bosnischer Hausmeisterservice, ein deutscher Autoschrauber, ein Zulassungsservice und ein türkischer Reifenservice.
Neben unserem Vereinsbüro hat sich der örtliche Dartclub eingemietet.
Es scheint nicht so, als wolle der Besitzer an diesem Zustand etwas ändern. Er ist nur sporadisch einmal in Europa, kauft Immobilien in der historischen Altstadt und vermietet diese weiter.
In 2017 ließ er den alten, verwilderten Garten der Hausnummer 13 „abschieben“, wollte hier Parkflächen vermieten. Alle Bäume auf dem Gelände wollte er fällen lassen, u.a. einen riesigen Nußbaum, der an der Altenhaßlauer Straße steht  und den Eindruck des gesamten Geländes prägt. 

Hier intervenierten die direkten Nachbarn zu beiden Seiten, die Stadtverordnetenversammlung und auch die untere Wasserschutzbehörde.

Auch ich (Daniela Bauer, 2. Vorsitzende) war ziemlich erschüttert und ergriff bei einem Besuch des Besitzers die Gelegenheit, für den Erhalt der Bäume und gegen die weitere Bodenversiegelung zu plädieren. Ziemlich spontan im Gespräch bot mir der Besitzer an, den Garten als Vereinsgelände anzumieten, was ich noch im Gespräch annahm, ohne genau zu wissen, was wir mit dem Gelände machen würden.
Es existiert also ein Mietvertrag mit monatlicher Miete von 64,-€.

  • Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob es den Garten schon gibt und gegärtnert wurde (wie auf Seite 1 kurz beschrieben) oder der Garten/die Gestaltung des Geländes noch in Planung sind (Seite 2 „naturnaher Raum soll geschaffen werden“. Fanden die gärtnerischen Versuche und Aktivitäten bisher auf einem anderen Gelände statt
    „Gärtnerische Versuche“ trifft es ziemlich genau. Es waren vor allem einige syische Geflüchtete , die 2018 Gurken und Chillies anbauten.
    Deutschen Vereinsmitgliedern ging es vor allem darum, Tomaten zu ernten. Es wurden Pflanztaschen verwendet, halbhohe Beete aus Restmaterialien gebaut und mehr oder weniger konsequent gegärtnert, mit sehr bescheidenem Erfolg. 
    Daneben war das Gärtnern neben den Konflikten, die zu bewältigen waren, fast schon in den Hintergrund geraten. Den deutschen Nachbarn war alles viel zu unordentlich, der Hausmeisterservice brachte zwar netterweise Mutterboden mit, lagerte aber auch alle möglichen alten Steine, Rohre…. auf dem Gartengelände („Holen wir wieder ab, kein Problem“.)Die Kunden der Autowerkstatt fuhren durch das Gartengelände zur Werkstatt, da ihnen die offizielle Zufahrt zu unübersichtlich war. Es wurde massiv gedealt und zu diesem Zweck der Fußweg durch das Gartengelände zum Fluß genommen. Eine kleine, aber sehr hartnäckige Gruppe türkischer Jugendlicher fuhr immer mit SpaßMotorBikes durch den Garten.
    Alle diese Umstände führten zu der Entscheidung, in 2019 Spendenmittel zur Errichtung eines Holzplankenzauns zu verwenden. Dies wurde im Jahr 2019 umgesetzt. 
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  • Wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun etc.?
    Dieser Zaun ist zur Autowerkstatt hin geschlossen, was den Durchgangsverkehr durch den Garten beendet hat. Zum Fluß hin ist der Garten durch einen Zaun und ein kleines unscheinbares, nie verschlossenes Gartentürchen im Zaun geöffnet, was den direkten Anliegern gut bekannt ist aber von der Straße her nicht sofort für Fremde als Zugang zum Flußufer zu erkennen ist. Die Dealerei hält sich seitdem in Grenzen.
    Zur vorderen, zur Altenhaßlauer Straße hin gelegenen Seite hin ist der Zaun halb offen, man kann durch einen ca. 2,5 m breiten Durchgang einfach „hineinspazieren“, wenn man möchte.
  • Wie groß ist die Gruppe und wie setzt sie sich zusammen?
  • Im Jahr 2019 wurde der Zaun  vom „Bauteam“ gebaut, das sich häufig am Samstag traf und einige Stunden werkelte und sporadisch mal grillte o.ä. Der „Kern“ hier besteht aus M, 48 m, deutsch, D., 54 w, deutsch, E., 47m, syrisch, B. 48m,,deutsch. Gelegentlich kamen andere Freiwillige dazu, die meist jünger sind und aus vorwiegend aus den Reihen der Geflüchteten in Gelnhausen kommen. Gegärtnert wurde vorwiegend von einigen syrischen Familien und Alleinstehenden und wenigen Deutschen.
    In einer Gruppe von wechselnden 8-10 Personen, die Interesse hatten, im Garten etwas zu machen, waren die Konflikte zahlreich.
    Sehr, sehr zugespitzt: Die Deutschen wollten nach intensiver Recherche  kleinteilig,  ökologisch gärtnern, die syrischen Männer wollten den ganzen Garten mit dem Traktor bearbeiten, alle Insekten mit Insektiziden töten, den Boden dämpfen und dann mit Harnstoff aufdüngen. Kurdische oder afrikanische Freunde, die wir fragten, ob sie mitmachen wollten, gingen auf Abstand, sie hatten das Gefühl, der Verein wolle sie ausbeuten. Und überhaupt: Gemüse ziehen ist was für ganz arme ungebildete Menschen vom Dorf, warum wollt Ihr hier in Europa so ein Elend reproduzieren? Syrische Frauen wollten in einer wahrscheinlich von Zauberhand geschaffenen grünen Oase nur in Ruhe sitzen, plaudern und die kleinen Kinder spielen lassen…
    Von Seiten des Vereinsvorstandes hielt sich die Freude am Gartengelände in engen Grenzen, man hatte das Gefühl „es geht nichts voran“, „keiner hat den Hut auf“, „die Nachbarn beschweren sich schon wieder….“. 
    Alles Restmaterial und alle Sachspenden waren verbaut und die Winterpause kam.
    Entstanden waren der Zaun, ein halbmondförmiges Trockenmäuerchen mit Kräuterbepflanzung und einem Feigensteckling im vorderen Bereich, hier auch ein halbhohes Beet, in dem Salate und Palmkohl den Winter überdauerten. In der Mitte einige Niederbeete aus Restholz. 
    Im Winter wurde die Frage: Garten weiter oder nicht und wenn ja, wie um Gottes Willen, in Vorstand und Bauteam diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Kernfrage war, wie lange der Zeithorizont aller Beteiligten war. Welche Wünsche finanziell realisierbar schienen, war wichtig und auch, was jeder und jede vermisste an Natur aus der Heimat. (Fuul, Mlouchia, Spargel, Kirschen…. gestreifte Auberginen, Weinblätter, das Geräusch der Bewässerungsanlagen in der Nacht, Morgentau, trockene Sommerhitze) Als Arbeits-These sozusagen wurde beschlossen, dass ein Garten entstehen soll, in dem man verweilen kann, in dem Menschen zusammen sitzen und sprechen können, der für viele offen ist aber auch geschützt. Die Arbeit sollte bewältigbar sein und in einer vertretbaren Relation zum Ertrag stehen. Sichtbare und eßbare Erfolge sind wichtig. Ein erster schriftlicher /zeichnerischer Gartenplan mit Sitzplatz etc entstand.
    Ab Februar wurde die Coronakrise spürbar und als drängendes Thema diskutiert. Alle Vereinsangebote wurden eingestellt, der Standort in der Flüchtlingsunterkunft war von März an geschlossen und darf voraussichtlich erst ab 15.10. wieder genutzt werden. 
  • Wir beschlossen, im Sinne von „Virengemeinschaften“ zu denken und hielten einen Notbetrieb im Verein aufrecht, zwei Personen, die auch am Bauteam beteiligt sind, aber ansonsten vorwiegend als Tandem aus Sozialberaterin und Dolmetscher Arzttermine begleiten. Hier gab es telefonische Unterstützung für Geflüchtete und ihre Familien in medizinischen Notfällen und beim Homescooling, was stark genutzt wurde. (Andere Ehrenamtliche im Verein bildeten mobil später für andere Aktivitäten wie Familienbegleitung eigene Notfall- „Virengemeinschaften“, es gab keinen Austausch zwischen diesen verschiedenen Gruppen)
    „Nebenbei“ wurden das Lager/die Werkstatt aufgeräumt und über einer alten Tischtennisplatte Beleuchtungs Module aus noch vorhandenen Neonröhren zusammengebaut. Ab Mitte März wurden hier viele Jungpflanzen angezogen, die bei allen – wenigen- Besuchern, die es während der Corona-Krise noch gab, für Fragen, Anregung und  – dem Wunsch nach Beteiligung sorgten. Auch sah der Garten schon eher nach Garten aus mit den Strukturen, die im Vorjahr geschaffen wurden, es gab mit dem erarbeiteten Gartenplan eine Richtschnur, an der wir uns entlanghangeln konnten, so dass wir mit der Aussaat von dicken Bohnen ziemlich früh in die Gartensaison 2020 starteten. Die  Kerngruppe „Bauteam“ traf sich sehr regelmäßig jeden Samstag, um mit viel Abstand zu werkeln und zu gärtnern. Es kamen immer wieder Personen, die fragten, ob sie mitmachen könnten, was aber aufgrund der Corona-Restriktionen nicht realisierbar war.
    Die Angehörigen aus den Haushalten der
    Virengemeinschaft“ Bauteam halfen immer wieder im Garten mit und es entstand ein vielfältig bepflanzter Sommergarten. Es wurde ein Sitzplatz aus Sperrmüll und L-Steinen provisorisch geschaffen, der mit einem Sonnensegel beschattet ist. Für die Kleinkinder wurde eine Sandmuschel aufgestellt. Weiterhin wurde aus Restmaterialien unserer Hausmeister-Nachbarn und aus zwei alten Betten zwei Gurkenbeete mit Ranknetz gebaut, aus alten Rasengittersteinen ein Niederbeet, aus billigem Fichtenholz Kartoffelpyramiden.  Gespendete Baumarkthochbeete wurden als Abgrenzung des Sitzplatzes aufgebaut und mit einem Rankgitter aus gefundenem Platanenschnittgut „gepimpt“. Zur Konfliktbegrenzung hat sich die Gruppe darauf geeinigt, dass jeder für einige Kulturen den „Hut aufhat“ und bestimmt, was wann gemacht wird und was nicht.  Die Durchführung ist aber in allen möglichen Zusammensetzungen gelaufen, häufig mit allen gemeinsam. (z.B. bestimmt E., was im Bereich Zucchini, Kürbis, Melonen, Gurken, Okra, Tabak läuft, M. ist „Chef“ der „Abteilung“ Physalis, Wein und Rosmarin. ) Auf diese Weise konnten recht gute Anbauerfolge erzielt werden. 

    Ab Ende der Sommerferien konnte der allgemeine Vereinsbetrieb wieder aufgenommen werden und der Sitzplatz im Garten war ein wichtiger Treffpunkt für Teamsitzungen, Hausaufgabenhilfe, Familiengespräche und vieles mehr. Wir erlebten, wie positiv sich viele Gespräche hier entwickelten und wie viele Familien den Wunsch äußerten, „nächstes Jahr“ auch mitzumachen.
    Auf diesem Hintergrund ist der vorliegende Antrag auf Fördermittel entstanden, aus dem Wunsch heraus, ein „offizieller“ interkultureller Garten zu werden.

  • , Wer würde die Gärtner*innen zu Artenschutzthemen anleiten und ist das ein Wunsch der Gruppe?
    Vermutlich würden wir hier Kontakt zum NABU aufnehmen, damit es je nach Corona- Lage ein angemessenes Angebot gibt. Es gibt hier Ansprechpartner, die uns bekannt sind. Außerdem möchten wir andere Gärten/Projekte besuchen, um zu schauen, wie dort gegärtnert wird.
    Wie ist die Organisation und die Kommunikation des Gartens? Wer entscheidet wie? Das Kernteam oder das Gärtnerteam? Ist das Konzept, dass die geplanten Hochbeete individuell/von Gruppen gegärtnert werden, ein Wunsch der Gruppe? 
    Das scheint die interessanteste Frage überhaupt zu sein.Sie wissen sicher aus ihrer Projektberatung, welche Stolpersteine und Sollbruchstellen hier auf uns warten und wir sind dankbar für Tipps, wie man sich hier sinnvoll strukturell aufstellen kann…

    Wie beschrieben, denken wir, dass das etablierte Bauteam sich weiter so „durchwerkeln“ wird und sozusagen den Rahmen bildet, in dem sich die Familien bzw Gruppen, die neu dazukommen werden, einfinden können, jeweils mit einem Hochbeet zur eigenen Gestaltung. Es soll Mittwochs „Gartentag“ sein, bei dem immer Ansprechpartner aus dem Bauteam vor Ort sind und die „Neuen“ begleiten können. Vermutlich wird es auch hier viel Gesprächsbedarf geben, aber wir hoffen, dass nicht grundsätzlich die gesamte Gartenorganisation/alles immer wieder von Neuem diskutiert werden muss. .

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  • Sie schreiben, dass es um das Aufstellen und Herrichten der Hochbeete gehen soll. Wer wird diese denn bauen? Wie groß sollen die Hochbeete werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch ein wenig auf.
    Wie beschrieben, werkelt das Bauteam kontinuierlich mit dem jeweils vorhandenen Material. Ich hänge eine Kalkulation für die Hochbeete an, die von B. aus dem Bauteam erstellt wurde. Die Größe beträgt 2mx1mx60-80cm, „muss man sich dann beim ersten Beet mal anschauen, was am sinnvollsten ist, gewünschte Arbeitshöhe vs. Materialverbrauch“.
    Ich favorisiere die Idee, dass das Bauteam Beet Nr. 1 zusammen baut und dann einen „Aktionstag“ organisiert, bei dem alle Interessenten für die nächste Gartensaison unter Anleitung gemeinsam „ihre“ Beete zu erstellen. 
     
  • Wozu werden die 30m³ Kompost gebraucht und sind die Kosten in dem Finanzierungsplan inklusive Transport? Wie hoch sind die Transportkosten? Sind Sie hierzu in Kontakt mit der Stadt (könnte diese Ihnen Kompost zur Verfügung stellen?)
    Die Stadt Gelnhausen gibt die eingesammelten Grünabfälle zur Firma Veolia in Gründau, die dort ein Kompostwerk betreibt. Es ist nicht möglich, dass die Kommune uns Kompost zur Verfügung stellt. Allerdings liegt in nur ca. 1 km Entfernung von unserem Garten die private große Kompostierungsanlage „Bayha“ auf dem Boden der Nachbargemeinde Altenhaßlau, die sehr gute Erden herstellt. Das preiswerteste Produkt ist der Kompost mit 20-€/m³ bei Selbstabholung. Wir haben in 2020 Tonnen und „Speiskübel“ benutzt, um in PKW-Kombis den Kompost zum Garten zu bringen. Das ist zwar viel händische Arbeit, war aber die Mühe wert, da die mit Kompostauflagen versehenen Flächen gute Erträge brachten. (probeweise auf ca. 20 qm aufgebracht, mit Mlouchia =Gemüsepappel eingesät in 7/20).
    Es fallen also keine Transportkosten an, der Kompost wird nach Bedarf geholt. Wir planen, den Kompost bei der Befüllung der Hochbeete, in den Pflanzgruben für die Bäume, Sträucher und Beeren und auf der Beetfläche für Dauerkulturen im vorderen Bereich zu verwenden. Auch die Pflanztaschen etc. werden sicher wieder Verwendung finden, diesmal mit geeeigneterem Substrat. In 2020 ist auch erstmals soviel organische Masse angefallen, dass der Kompost, der im Garten kontinuierlich entstehen wird, dann dauerhaft genutzt werden kann.
  • Wie tief ist denn die aufgebrachte Oberfläche auf dem ehemaligen Parkplatz? Reicht das, damit die Bäume dort tief wurzeln können? Wer erntet die Früchte? Nach unserer Erfahrung mit dem Boden, den wir haben, müssen wir mit der Spitzhacke arbeiten, großzügige Pflanzlöcher ausheben und mit Kompost angereichertem Substrat verfüllen, damit die Bäume eine Chance haben. Wobei der Boden zwar verdichtet ist, aber nicht grundsätzlich schlecht in der Tiefe oder von der Zusammensetzung hier. Schließlich bestand hier jahrzehntelang ein Garten, bevor die „Minibagger“-Aktion des Besitzers hier stattfand.
    Die Früchte werden wahrscheinlich von den Kindern, die jetzt hier ihre ersten Erdbeerpflanzen angebaut und Brombeeren und Tomaten geerntet haben, in einigen Jahren geerntet werden, wenn sie ältere Jugendliche sind ;-)), und „Inschaallah“ auch von den Erwachsenen, die den Garten zum Laufen brachten und weiterhin bringen.
  • Wer würde Pergola, Outdoorküche, Sitzecke, Bänke bauen (und wann würde das stattfinden?)
    Das Bauteam ist stabil und immer, wenn gebaut wird, bieten sich auch jüngere Menschen zum Helfen an. Die Projekte werden gestartet, wenn die Witterung passt und Material/Geld da ist, da bin ich ganz zuversichtlich, dass das so weiterhin klappt.
    Je nach dem, wie sehr uns die Corona-Pandemie erwischt, mit häuslicher Quarantäne, Erkrankungen oder Tätigkeitsverboten für den Verein, werden sich diese Aktivitäten kürzer oder länger hinziehen. Sicher mindestens die kommende Saison 21 hindurch, wenn es blöd läuft, auch länger.