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Am 21. April soll die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Um die Nutzung nach der Gartenschau geht es der Stadtratsfraktion der Grünen. Sie hat deshalb ein Schreiben an Oberbürgermeister Christian Scharpf gerichtet. Die Partei hofft, dass über die Pflege und den Unterhalt des Parks durch das Gartenamt mit städtischen Mitteln hinaus „auch Ideen und Initiativen von Seiten der Bürgerschaft“ eingebracht werden können. Aus diesem Grund sei die Initiativgruppe „Gemeinschaftsgarten für die Menschen der Stadt“ an die Partei herangetreten, eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die auf einem geeigneten Grundstück auf dem Gartenschaugelände einen Garten errichten wollen, „der viele Möglichkeiten in sich vereinen könnte: als Schul- und Naturbildungsgarten, als Ort, wo gärtnerisches Wissen weitergegeben wird und wo Menschen mit und ohne Behinderung beim Säen, Pflanzen und Ernten aktiv werden können, als Ort der Begegnung für die Bewohner*innen des nahen Piusviertels“.
Die Initiativgruppe hat dafür den Garten des Umweltministeriums auf dem Gelände mit Pavillon, Terrasse und Unterstand ins Auge gefasst. Es hätten bereits Gespräche stattgefunden. Das Umweltministerium zeige sich gegenüber der Idee „sehr augeschlossen“, heißt es in dem Schreiben an den Oberbürgermeister.
Die Stadtratsfraktion der Grünen schlägt vor, dass die Stadt Ingolstadt mit dem Umweltministerium in Verhandlung tritt, dass der künftige Arbeitsaufwand und die Kosten für den Erhalt vorab ermittelt werden sollen. Und man hofft auf die Unterstützung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Zielgruppen und Institutionen.
Die Landesgartenschau in Ingolstadt soll vom 21. April bis zum 3. Oktober dauern.