(Antrag, Antworten)
In unserem Kiezgarten gibt es neben der AG Beete eine Reihe aktiver
Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Biodiversität, AG Obstbaumwiese, AG Bauen und
die AG Bienen, die vor einigen Jahren bereits eine Förderung der anstiftung erhalten hat.
Auf dem Gelände des Kiezgartens ist in den letzten Jahren ein biodiverser Naturgarten
entstanden, zu dem Kleingruppenbeete, 15 Gemeinschaftsbeete, 2 Gewächshäuser und 5
barrierearme Hochbeete gehören.
Die Gemeinschaftsbeete, die Gewächshäuser und Hochbeete werden von ca. 60
Hobbygärtner:innen in der AG Beete gemeinschaftlich nach ökologischen Kriterien
bewirtschaftet. Ein besonders wichtiges Anliegen ist es, so wenig wie möglich in die Natur
einzugreifen. Dazu gehört der Verzicht auf chemischen Dünger, schweres Gartengerät oder
invasive Bodenbearbeitung. Hummus wird in eigenen Kompostmieten gewonnen. Es werden vorwiegend alte Gemüsesorten in Mischkultur angebaut.
Der Garten verfügt über einen Tiefbrunnen. Brauchwasser wird mittels einer
solarbetriebenen Pumpe gefördert.
Eine Schwachstelle ist zunehmend die Bewässerung der Beete. Das haben vor allem die
letzten drei sehr heißen Sommer gezeigt. Es ist leider davon auszugehen, dass dieser Trend
anhält. Als Folge des Klimawandels nehmen extreme Wetterbedingungen seit Jahren zu.
Wie können wir Pflanzen im Garten dabei unterstützen, Trockenperioden besser zu
überstehen? Eine tägliche Bewässerung mittels Gießkannen – wie sie bislang praktiziert wird
– gerät da an ihre Grenzen.
In den Wintermonaten hat sich die AG Beete deshalb nach alternativen, leicht
umzusetzenden und effektiven Bewässerungsmöglichkeiten umgesehen und ist dabei auf
eine Lösung gestoßen, die mit wenig Aufwand große Verbesserung verspricht: Ollas.
Diese Bewässerungsart möchten wir gern auf einigen Gemeinschaftsbeeten und einem
Gewächshaus testen.
- Wie wurde bisher bewässert? : Bisher wird mit Gießkannen gewässert, das Wasser dafür kommt aus unserem solar angebtriebenen Tiefbrunnen
- Wie war die Bewässerung organisiert (Gießplan? Patenschaften?): In der AG Beete haben wir schon mit verschiedenen Methoden versucht die Bewässerung zu organisieren. Für die Gemeinschafstbeete gibt es verschiedene Patenschaften. Menschen organisieren sich in kleineren Gruppen um zu wässern. Mit einem Gießplan haben wir bisher schlechte Erfahrungen gemacht, weil es dann doch oft an der Verbindlichkeit hapert (besoders in den Sommermonaten). Im Sommer werden neben den Menschen aus der AG, alle weiteren Mitglieder und Besucher:innen aufgerufen beim gießen zu helfen. Im letzten Sommer sind wir damit aber auch an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb muss eine neue Lösung her.
Wer und wie viele würden mitbauen, alle aus der AG?: Alle die Lust haben sich am Bau der Ollas zu beteiligen, können mit Rücksicht auf die Hygienemaßnahmen gerne mitmachen. Wir rechnen mit bis zu 15-20 Menschen