(Projektbesuch)
Der Gemeinschaftsgarten im Ulmer Dichterviertel hat die Hälfte der angrenzenden Wiese dazu bekommen. Bisher wurde die Wiese hauptsächlich als Hundeauslaufwiese genutzt.
Sie wollen „ihren“ Teil mit ganz unterschiedlichen Materalien, die alle z.B. einen Zusatznutzen für Insekten oder Kleintiere haben und den Garten – neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern – auch so in Richtung „Lern- und Schaugarten“ weiter entwicklen. Bisher steht auf dieser Zusatzfläche ein Schauhightechbeet, das selbstbewässernd und ein geschlossenes System ist. Das hat ein Ingenieur aus eigener Tasche bezahlt.
Die Gartengruppe besteht aus ca. 15 aktiven Gärtner*innen. Die Gartenfläche ist bisher in einem Durchgang, leider wird auch viel geklaut und viel Müll hinterlassen. Die Stadt hat einen kleinen Mülleimer aufgestellt, der hinten und vorne nicht ausreicht. Einige Gärtner*innen, die neu dazu kamen, haben schon wieder aufgegeben, da zu viel weg kam. Es gibt auch Ratten.
Die Zukunft des Gartens ist ungewiss, da die Fördeurng (im Rahmen von Stadterneuerung) nach sieben Jahren Ende des Jahres ausläuft. In dieser Förderung enthalten ist auch Geld für die Koordination. Diese teilen sich 3 Frauen (alles Minijobs). Noch ist es nicht gelungen, dass die Gruppe die Organisationsaufgaben mit übernimmt. Sie haben einen Folgeantrag gestellt.
Noch dieses Jahr wird es einen Kompostklobauworkshop mit Kante geben.