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In Bedburg herrscht Enpörung und Trauer über Diebstähle aus den noch neuen Schlossgärten.Das ernten, was andere mit viel Mühe und Arbeit gesät haben, ist nicht nur dreist, sondern im Falle der Vorkommnisse auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei sogar absolut kriminell. Immer wieder machen sich seit einiger Zeit in den Nachtstunden Unbekannte an den rund 20 Parzellen des Urban Gardening Projekts zu schaffen und klauen dort Obst und Gemüse. Dies hat die Stadt Bedburg mitgeteilt.
Im Frühjahr dieses Jahres entstanden auf dem Gelände im Schlosspark im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Bedburg circa 100 Quadratmeter große Parzellen zum Anbau von Nutzpflanzen und heimischen Blühpflanzen, die von Bürgern, Vereinen, Kitas, Schulen und anderen beim Bedburger Obst- und Gartenbauverein gepachtet werden konnten. Der Verein hat die Trägerschaft für das Projekt übernommen.
„Über das wiederkehrende ignorante, egoistische und kriminelle Verhalten einzelner zeigen sich der Obst- und Gartenbauverein, die PächterInnen sowie die Stadt Bedburg tief enttäuscht“, hieß es aus dem Rathaus. Das Urban Gardening Projekt sei ein Ort, an dem Bürger, egal welchen Alters oder welcher Herkunft, zusammenkämen, aktiv seien und sich austauschten, und sei „kein Selbstbedienungsladen“, so die Stadt.
Gemeinsam bitten die Verantwortlichen alle Bürger daher, etwaige Beobachtungen sofort der Polizei zu melden. Darüber hinaus soll der Außendienst des städtischen Ordnungsamtes den Bereich verstärkt kontrollieren. Zudem prüft die Stadtverwaltung derzeit die Förderrichtlinien des von Städtebaufördermitteln des Landes und Bundes gestützten Projektes auf die Möglichkeit, die Parzellen nicht mehr frei zugänglich zu machen.