München: Nachbarschaftsgarten Kichen Ecke Seerieder entstand auf Initiative des Bezirkausschusses

(Projektbesuch)
Nina R., SPD Mitglied und lange im BA Haidhausen, fuhr immer wieder an einer Brachfläche in Haidhausen vorbei und überlegte, was hier gemacht werden könnte. Die Idee, einen GG anzulegen/Hochbeete da aufzustellen, brachte die SPD dann als Antrag ein, der bewilligt wurde (ohne Probleme mit der Verwaltung). Dazu erschien ein Artikel in den Haidhauser Nachrichten (einer Zeitung, die nach wie vor von Bürger*innen gemacht wird). Den kurzen Artikel entdeckte Max, der sich an ein Kozept dafür setzte und nach ein paar Schleifen lernten Nina und Max sich kennen. Nina hatte vorher Kontakt zu den Grundschulen in der Umgebung aufgenommen, um deren Bedarf an einem solchen Projekt herauszufinden. (Alle drei wollten dabei sein, nun macht tatsächlich eine mit.) Das Konzept ging an das Gartenbauamt, das bewilligte die Hochbeete. Sitzmöglichkeiten oder Kompost o.ä. dürfen sie nicht aufbauen. Die Anwohner*innen sind sehr lärmempfindlich. Sie hatten sich auch gleich an den BA gewendet, als sie sahen, dass jemand die Fläche ausmißt (Max, um die Beete zu planen für das Konzept). Max und Nina haben einen Verein gegründet für das Projekt. Den verstehen sie als mögliches Dach für weitere Gartenprojekte.
Geld für den Aufbau haben sie vom Bezirksbeirat bekommen, bei Aufbau hat sich eine Kooperation mit dem Sozialbetrieb Abba bewährt (Transport und Aufbau der Beete). Die Beete, die sie nun haben (ich glaube 5 Hochbeete) sind von Anfang an vergeben. Es gibt Bedarf an mehr Beeten und auch Beeten an anderen Orten. Gerade zu Corona haben sehr viele Leute angefragt, die auch mitmachen wollten. Sie suchen weitere Flächen, gucken, ob es auch einzelne Hochbeete geben könnte an manchen Stellen im Bezirk. CDU und Grüne wollen nun auch urban gardening im Bezirk fördern.