(Antworten)
- Wie groß ist die Gruppe und wie machen Sie auf den Garten und die Mitmachmöglichkeiten aufmerksam?
- z.Zt. feste 10 Mitglieder im Verein, es kommen noch diverse Kinder dazu.
Wir bewerben den Garten in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und informieren über Pressemitteilungen und öffentliche Aushänge.
Außerdem veranstalten wir öffentliche Workshops direkt im Garten, welche einzeln beworben werden.
- z.Zt. feste 10 Mitglieder im Verein, es kommen noch diverse Kinder dazu.
- Wie kann man mitmachen? Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationswege?
- Jedes Vereinsmitglied kann den Garten nutzen. Nichtmitglieder können an festgelegten Terminen und/oder Workshops dazukommen um sich zu informieren und mitzuarbeiten. Entscheidungen werden basisdemokratisch mit allem Mitgliedern getroffen, was bei der überschaubaren Zahl der Mitglieder problemlos funktioniert. Informationen werden über unsere Vereinsgruppen bei den Messengern Discord und Telegram kommuniziert, sowie bei entsprechender Relevanz auf der Webseite und per Newsletter veröffentlicht.
- Wem gehört die Fläche und wie groß ist diese nochmal, ist die Nutzung durch den Gemeinschaftsgarten befristet, müssen Sie eine Pacht zahlen?
- Ein Vereinsmitglied hat uns das Flurstück zur freien Nutzung überlassen. die Fläche beträgt ca. 300m². Die Nutzung ist unbefristet und es ist keine Pacht zu zahlen.
- Was an Infrastruktur gibt es im Garten?
- Eine gute Zufahrt ist vorhanden, jedoch weder Wasser noch Strom. Eine effiziente Wasserversorgung wird ein Kernteil unserer Arbeit sein.
- Wo werden die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Um was für Gartengeräte handelt es sich?
- Da der Flächennutzungsplan jede Art von Bauwerk (also auch Schuppen/Bauwagen) verbietet werden die Geräte in einem Schuppen ca. 200 Meter vom Grundstück entfernt gelagert. Jedes Mitglied hat Zugang dazu. Die Geräte werden z.Zt. als Dauerleihgabe von den Mitgliedern gestellt. Vorhanden sind: Hacken, Spaten, Rechen, Harken, Sägen, Astscheren, Schaufeln.
- Was für Kosten sind die 500 Euro für Rodung und Vorbereitung des Bodens? Wer macht das wie?
- Da der Großteil des Grundstücks von einer riesigen Brombeerhecke überwuchert ist muss ein Bauer mit dem Mulcher durch um das Gelände zugänglich zu machen. Da früher Bauwerke auf dem Platz standen ist davon auszugehen, dass viel Handarbeit erforderlich ist damit das Gerät nicht beschädigt wird (vergrabene Steinplatten entfernen etc). Gegebenenfalls müssen Teile des Geländes mit dem Bagger geebnet werden um die Beete vernünftig anlegen zu können – das versuchen wir jedoch zu vermeiden..
- Was genau meinen Sie mit Kompostbeete? Wie viele Beete wird es insgesamt geben?
- Es wird nicht direkt in die Erde gepflanzt, sondern eine dicke Schicht Kompost ausgebracht in die die Pflanzen gesetzt werden. Das schont den unterliegenden Boden und sorgt für eine bessere Wasserspeicherung. Es werden voraussichtlich 5-6 Beete von jeweils ~15-30m² angelegt.
- Haben Sie bei dem Grünflächenamt der Stadt nach Kompost oder anderer Unterstützung gefragt?
- Ja haben wir, leider verkaufen die ihren Kompost ausschließlich. Bei 10€/m³ für zertifizierten Kompost können wir uns allerdings nicht beschweren. Günstigere/kostenlose Bezugsquellen haben wir leider nicht gefunden.
- Wie teuer ist der Transport des Komposts und woher würden Sie diesen beziehen?
- Kompostieranlage Koblenz (ca. 15km entfernt); mit dem LKW rechnen wir (auf Grund eines vorliegenden Angebots) mit ca. 300€ Transportkosten. Natürlich hoffen wir da noch ein deutlich günstigeres Angebot zu finden, müssen aber vorerst mit dem kalkulieren was uns vorliegt.
- Haben Sie den Boden untersucht?
- Nein, da wir uns für Kompostbeete entschieden haben, durch die die Pflanzen nicht direkt im Boden wachsen. Der Kompost selbst ist zertifiziert, also ohne Rückstände von Plastik oder Schadstoffen.
- Woher kommt das Wasser für die IBC Container und wie soll die Wasserversorgung aufgebaut werden?
- Wir versuchen, Regenwasser möglichst effizient zu sammeln und zu nutzen (u.A. mit gespannten Planen zum Auffangen). Sollte das nicht genügen haben wir noch die Möglichkeit bei der örtlichen Feuerwehr anzufragen, die täglich ihr Frischwasser aus den Einsatzfahrzeugen ablassen muss. Als weitere Option kann der Bauer des Nachbargrundstücks gegen entsprechende Bezahlung die Container befüllen.
- Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten?
- Durch die Mitgliedsbeiträge werden laufende Kosten gedeckt. Die Höhe der einzelnen Beiträge variiert, die monatlichen Einnahmen liegen z.Zt. bei 60€. Mit steigender Mitgliederzahl werden wir da auch mehr Spielraum haben. Wir wollen Geringverdiener keinesfalls durch hohe Mitgliedsbeiträge ausschließen.
- Wer wird die geplanten Workshops machen?
- Vereinsmitglieder übernehmen einzelne Themenressorts, arbeiten sich in die Materie ein und vermitteln das Wissen dann in Workshops.
- Befreundete Organisationen und Umweltverbände werden eingeladen, ihre eigenen Themen in passenden Workshops zu vermitteln.