Berlin: Glogauer13 baut Beete udn Sitzgelegenheiten

(ANtrag, ANtworten)

Der Garten hat sich in den letzten beiden Jahren trotz der Pandemie gut entwickelt. Mit Ih-
rer Unterstützung haben wir mehrere Hochbeete und Sitzgelegenheiten bauen können.
Darüber hinaus wurde an der Struktur des Gartens weitergearbeitet, sowohl was das Bauli-
che als auch Organisatorische angeht.  

Dach des Baucontainers:  
Im Container lagert unser Kollektiv alle Gartengeräte, Baumaterialien, Samen, Spielzeuge
für Kinder etc.; das Dach (2,5 x 3,5 m) ist schon seit Längerem undicht, wurde mehrfach ge-
flickt, kann provisorisch nun aber nicht mehr repariert und muss jetzt dringend ganz neu
gebaut werden.  Ferner soll es etwas vergrößert werden, um auch das Regenwasser des Daches aufzufan-
gen und dazu soll zusätzlich eine Rinne installiert werden.
 

Neubau von Hochbeeten:  
Einige der alten Beete sind über die Jahre baufällig/morsch geworden, können das Wasser
und die darin enthaltene Erde nicht mehr halten. Sie können leider nicht mehr repariert
und müssen deshalb neu gebaut werden.

 
Sitzgelegenheiten:  
Um den Garten zu einem attraktiven Aufenthaltsort für die Bewohner des Kiezes zu ma-
chen, möchten wir nachhaltige und modulare Sitzgelegenheiten bauen, die für unter-
schiedliche Einsatzzwecke Verwendung finden können.

Bepflanzung des neu gewonnen Seitenstreifens:  
Im Zuge der Entsiegelungsmaßnahmen der Stadt durch Entfernung der Ziegelsteine ist ein
breiter Seitenstreifen entstanden, den wir als Gelegenheit für den Erhalt und die Steige-
rung der Biodiversität nutzen und dementsprechend bepflanzen möchten.

 

Vor allem in der Corona-Zeit war der Garten ein wichtiger und „sicherer“ Ort der Begeg-
nung für uns.

1. Wir sind mittlerweile knapp über 20 Mitglieder, die Kerngruppe umfasst dabei 5 Personen

2. Momentan haben wir 65 Beete, von denen allerdings wie schon beschrieben einige nicht
mehr wirklich nutzbar sind

3. Es gibt für die einzelnen Bereiche Hauptverantwortliche (teils Fachkräfte), die z. B. das
Containerdach bauen (Schreiner, Bootsbauer). Das wird dann in einer kleineren Gruppe
gemacht, in die sich jede*r (max. jedoch 5 Personen) eintragen kann. Auch die
Sitzgelegenheiten und Beete werden gemeinschaftlich gebaut werden. Damit werden sich an
Gartenarbeitstagen ebenso ein paar Personen (ca. 10) unter der Leitung von Personen, die
sich damit auskennen, beschäftigen. Diese Termine werden immer angekündigt und über
unsere Verteiler (WhatsApp und Mail) weitergeleitet, sodass auch alle Mitglieder informiert
sind und partizipieren können.

4. Wir haben das Werkzeug teilweise bereits im Container, teilweise wird dieses privat
beigsteuert.

5. Bezüglich des möglichen Vandalismusproblems werden einige Sitzgelegenheiten fixiert.
Alledings ist es mittlerweile so, dass wir in Absprache mit der Turnhalle einen
Schließmechanismus an dem Tor angebracht haben, der dazu geführt hat, dass abends
deutlich weniger „Betrieb“ auf dem Gelände ist als noch davor.

6. Das Gartenareal war vor der Entsiegelung rundherum mit einem direkt angrenzenden
Streifen aus Ziegelsteinen umrahmt. Diese Steine wurden entfernt. Das angehangene Bild
zeigt die Ansicht von oben, wo unegfähr überall Steine lagen. Dort haben wir nun z. B. einen
großen Bereich neben dem Bienenhaus freigemacht, damit dort Bienen- und
Schmetterlingswiese gepfalnzt werden kann. Ebenso sollen Sträucher mit unterschiedlichen
Früchten gepflanzt werden und an der Nordost-Seite möchten wir gerne Rankgewächse am
Zaun pflanzen.